Haas: „Niederlage, die weh tut“

von Redaktion

Wacker Burghausen : 0:1 beim FC Pipinsried überflüssig

Pipinsried – Eine extrem bittere Niederlage hat der SV Wacker Burghausen am Samstag beim FC Pipinsried einstecken müssen: Die Mannschaft von Trainer Leo Haas hat am letzten Vorrundenspieltag der Fußball-Regionalliga Bayern fast über 90 Minuten klar den Ton angegeben, musste am Ende aber ein 0:1 quittieren und rutschte auf Rang vier ab.

Burghausen nicht zielstrebig genug

Die zuvor vier Spiele ungeschlagenen Mannen von der Salzach begannen recht druckvoll, erarbeiteten sich auch einige Chancen, waren unter Strich aber nicht immer zielstrebig genug. „Der springende Punkt bei uns ist schon, dass wir klarer spielen müssen, um dann auch den Erfolg zu haben. Da hatten wir eben den einen oder anderen technischen Fehler. Das ist sicher auch eine Frage der individuellen Qualität“, sagt Haas, der die Diskussion nicht verstehen kann, ob Wacker aufsteigen will oder nicht: „An Bayern II, Schweinfurt und Bayreuth führt kein Weg vorbei, deswegen geht es doch gar nicht darum, ob wir aufsteigen wollen oder können. Wir haben ganz oft am obersten Limit gespielt und haben bislang alle Erwartungen übertroffen.“

Ungeachtet dieser Diskussion steht für Haas fest: „Die Niederlage in Pipinsried tut weh, weil sie einfach unnötig war. Keine Frage, wir können besser spielen, trotzdem hätten wir das Spiel nicht verlieren dürfen.“

SV Wacker Burghausen: Schöller – Schulz, Hingerl (76. Moser), Walter, Läubli (51. Agbaje) – Reiter (46. Ade) – Helmbrecht, Bachschmid (76. Ammari), Maier (36. Spanoudakis) – Ungerath, Leipold.

Tor: 1:0 Imsak (30.).

Schiedsrichter: Pflaum (SV Dörfleins) – Zuschauer: 299

Besonderheiten: Gelb-Rot gegen Pipinsrieds Wolfsteiner (45.); Rot gegen Burghausens Ade (87.) wegen Reklamierens. mb

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