Töging muss im Kellerduell Anschluss halten

von Redaktion

Fußball-Landesligist gastiert am Samstag, 14 Uhr, beim SB Chiemgau Traunstein

Töging – Nur nicht verlieren. Das ist das Motto des Fußball-Landesligisten FC Töging (18./12 Punkte) im Kellerduell heute, Samstag, 14 Uhr, beim SB Chiemgau Traunstein (17./15). Dabei stellt sich die Elf des FC wie seit Wochen erneut nahezu von selbst auf und muss versuchen, den drohenden Abstieg zu verhindern.

Neben Thomas Breu fehlen außerdem Philip Hofmann (Corona), Andreas Bobenstetter, Daniel Hofstetter und Franz Stohmeier. Daniel Ziegler (Grippe) konnte unter der Woche nicht trainieren und sein Einsatz ist fraglich; Stefan Denk und Daniel Schnell können maximal auf der Bank Platz nehmen.

„Es sieht nicht so rosig aus“, so FC Trainer Mario Reichenberger, der zwei Spielern aus der Zweiten einen Platz in der Startelf in Aussicht stellt: dem Stürmer Stefan Mutschler sowie Julian Preis rechts hinten, wenn er von der Arbeit aus auflaufen kann.

„Die Stimmung ist nicht so gut“, hat auch Reichenberger beobachtet, der derzeit zusammen mit der Zweiten trainiert, um seine Spieler fit zu halten. Und so ist es kein Wunder, dass Töging in akuter Abstiegsgefahr ist. Seit elf Spieltagen wartet der FC auf einen Sieg, kassierte dabei zehn Niederlagen; acht davon zuletzt in Folge.

Bis zur Winterpause sind mit dem Samstag-Spiel noch vier Partien angesetzt und danach bleiben nur zwölf Spieltage, um die Abstiegsrelegation, die jetzt schon drei Punkte weg ist, noch zu erreichen. Vom rettenden Ufer (Rückstand acht Punkte) ist gar keine Rede mehr.

Da scheint der Tabellennachbar Traunstein, den Töging in der Vorrunde mit 4:0 bezwungen hatte, noch der leichteste Gegner zu sein. FC-Trainer Reichenberger warnt aber davor, die Hausherren zu unterschätzen: „Das ist eine kompakte Mannschaft, die nach vorne nicht schlecht ist.“ Allerdings hätten die nach hinten immer wieder Probleme.

„Wir werden versuchen, das auszunutzen“, so Reichenberger, der diesmal sogar mit einem Unentschieden zufrieden wäre: „Im Endeffekt ist ein Punkt für uns zu wenig, aber wir müssen damit zufrieden sein, wenn die nicht wegziehen.“ Und so lautet das Motto bis zur Winterpause schlicht: Schadensbegrenzung. esc

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