Ein selbst für Eishockeyverhältnisse torreiches Spiel fand am Sonntagabend in Kempten ein Ende, und erneut ging der EHC Waldkraiburg in dieser Partie der Bayernliga-Aufstiegsrunde als Verlierer vom Eis. Nach starker Leistung in der zweiten Hälfte des ersten Drittels und im zweiten Durchgang, ließ sich der EHC Waldkraiburg im finalen Durchgang von den lauf- und konterstarken Kemptenern den Rang ablaufen. Am Ende hieß es 8:6 für die Hausherren aus dem Allgäu.
Dabei lagen die Gäste zeitweise sogar mit 4:2 voran. Das erste Drittel endete 1:1, weil Michal Popelka die Führung der Gastgeber egalisiert hatte. Der zweite Durchgang war zunächst der Spielabschnitt des EHC Waldkraiburg: Leon Decker traf zur Führung, ehe Kempten ausglich. Dieser Spielstand hatte nur 43 Sekunden Bestand. Dann traf Florian Brenninger für den EHC und nur eineinhalb Minuten später erzielte Christof Hradek das vierte Tor der Löwen. Daraufhin setzte sich der Gastgeber im Drittel der Löwen fest. So fiel der 3:4-Anschluss und nur 26 Sekunden später der 4:4-Ausgleich.
Davon beflügelt, rauschten die Kemptener im letzten Drittel über das Eis und ließen den Löwen nur noch wenig Platz und Möglichkeiten, ihr eigenes Spiel zu entwickeln. So fiel nach zwei Minuten und nach sechs weiteren Minuten im Drittel das 5:4 und das 6:4. Zwar schoss Jan Loboda den EHC noch einmal in Schlagweite, doch machten die Sharks ab der 53. Minute mit zwei Treffern innerhalb von zwei Minuten alle Hoffnungen zunichte. Die Löwen betrieben durch Popelka nur noch Ergebniskosmetik.aha