Fünf Runden ist der SV Wacker Burghausen in der Fußball-Regionalliga Bayern bereits ungeschlagen, nach drei Unentschieden will die Elf von Trainer Hannes Sigurdsson aber mal wieder einen Dreier einfahren. Die Gelegenheit scheint günstig, denn am Samstag gastiert mit dem FC Augsburg II das Schlusslicht der Liga um 14 Uhr in der Wacker-Arena.
Ab sofort weht ein wenig kaiserlicher Glanz durch die Wacker-Arena: Geschäftsführer Andreas Huber und Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk konnten sich mit Luca Beckenbauer auf einen Wechsel an die Salzach verständigen. Der Enkel des Kaisers kommt von der U23 der SpVgg Fürth, bei der Beckenbauer in der Vorsaison zusammen mit Viktor Miftaraj die Innenverteidigung gebildet hat. Der 22-jährige Defensiv-Spezialist hat seine fußballerische Ausbildung in der Jugendakademie des FC Bayern München genossen, bevor ihn sein Weg in die U17 und U19-Mannschaften des FC Schalke 04 führte. Erfahrungen sammelte Beckenbauer in unterschiedlichen Regionalligen beim SV Heimstetten, bei Hannover II und bei RW Koblenz.
„Mit Luca bekommen wir einen Spieler hinzu, der in der Abwehr sowohl innen als auch außen spielen kann. Zudem hat er auch schon im defensiven Mittelfeld gespielt. Für unser Trainerteam ergibt sich somit die Möglichkeit flexibler umzustellen“, so Huber, der weiter ausführt: „Bereits zu Beginn der Saison wollten wir noch einen zusätzlichen Defensivspieler in den Kader nehmen. Jetzt sind wir froh, dass das geklappt hat und wir einen Spieler bekommen haben, der diese Lücke perfekt schließen und den Konkurrenzkampf weiter anheizen kann. Davon profitieren am Ende alle.“ Mit Yannick Scholz, der wegen der fünften Gelben heute fehlt, muss Burghausen heute ohnehin einen Innenverteidiger ersetzen, dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass Beckenbauer schon ran darf.
Positiv: Johann Djayo kehrt gegen Augsburg nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück in den Kader.mb