Fußball

Wahnsinn: Buchbach dreht das Spiel

von Redaktion

Im sechsten Spiel unter Trainer Uwe Wolf hätte es den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern fast erwischt. Stattdessen drehten die Rot-Weißen am Freitagabend einen 1:3-Rückstand noch und landeten einen 4:3-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg II, mit dem sie die Abstiegszone verlassen haben. Irre Partie mit Happy-End für die Rot-Weißen.

Die erste dicke Möglichkeit der Partie hatten dann gleich die Hausherren in der zweiten Minute, als Sammy Ammari nach Flanke von Aleks Petrovic zur vermeintlichen Führung einlochte, der Treffer aber wegen Handspiels von Schiedsrichter Patrick Krettek annulliert wurde. Dafür krachte es nach einer Glanztat von Daniel Maus gegen Pascal Fuchs (16.) in der 18. Minute auf der anderen Seite, als Lukas Schleimer eine Vorlage von Fabian Menig nach missglückten Buchbacher Abwehrversuchen versenkte.

Nürnberg in Halbzeit eins das etwas effizientere Team, aber Buchbach konnte gut dagegen halten.

Nach Wiederanpfiff ging es dann gleich rund in der SMR-Arena: Erst gelang Torjäger Jermain Nischalke nach Vorarbeit von Enrique Katsianas-Sanchez von der Strafraumecke das 0:2 (50., doch dann meldete sich Buchbach zurück: Nach Flanke von Aleks Petrovic war Sammy Ammari mit seinem neunten Saisontreffer zur Stelle, ehe Leonardo Vonic aus sechs Metern den dritten Treffer für Nürnberg erzielen konnte. Doch Buchbach kämpfte sich mit toller Moral zurück ins Spiel, verkürzte nach Zuspiel von Tobi Steer durch Schmit auf 2:3 (74.) und egalisierte durch Philipp Walter in der 76. Minute zum 3:3.

Nach einer Flanke von Tobi Steer war dann der eingewechselte Sztaf in der 82. Minute noch per Kopf erfolgreich – einfach ein verrücktes Spiel mit glücklichem Ende für Buchbach, das jetzt den Regionalliga-Klassenerhalt vor Augen hat.

TSV Buchbach: Maus – Tavra, Walter, Orth – Brucia (ab 69.Schmit), Bahar, Petrovic, Wieselsberger – Sassmann (ab 70. Sztaf), Tobias Steer – Ammari.

Schiedsrichter: Krettek (SC Ried/Neuburg).

Zuschauer: 499.

Tore: 0:1 Schleimer (18.), 0:2 Nischalke (50.), 1;2 Ammari (52.), 1:3 Vonic (55.), 2:3 Schmit (74.), 3:3 Walter (76.), 4:3 Sztaf (82.). mb

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