Buchbach – Wichtiges Kellerduell für die U23 des TSV Buchbach am 26. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost: Die Mannschaft von Trainer Yüksel Acipinar gastiert am heutigen Samstag um 14 Uhr beim Tabellennachbarn FC Langengeisling, der punktgleich mit den Gästen auf Platz elf rangiert.
Während die Hausherren ja letzte Woche eine unglückliche 2:4-Niederlage hinnehmen mussten und nun seit drei Runden auf einen Sieg warten, konnten sich die Buchbacher beim 4:0 über den SV Ostermünchen schadlos halten. „Die Tabelle sagt alles aus, das wird ein heißer Ritt. Beide Mannschaften stehen total unter Zugzwang, deswegen erwarte ich ein sehr hitziges Duell. Noch dazu bei diesem Wetter“, stellt Acipinar seine Mannschaft auf ein Kampfspiel ein, in dem „Kleinigkeiten entscheidend“ sein können.
Schon das Hinspiel, das die Buchbacher nach Treffern von Stefan Perovic und Manuel Mattera Anfang Oktober letzten Jahres knapp mit 2:1 für sich entscheiden konnten, war extrem umkämpft, wobei die Partie in der Schlussphase zu eskalieren drohte.
Unterm Strich könnten die Buchbacher wegen des besseren Direktvergleichs mit einem Unentschieden besser leben als die Hausherren. „Für uns wäre eine Punkteteilung auch ein Erfolg, aber natürlich versuchen wir den Dreier mitzunehmen“, erklärt Acipinar, der Langengeisling eigentlich weiter vorne erwartet hätte: „Das ist eine gute Mannschaft, die mit diesem Kader eher im Mittelfeld mitspielen müsste.“
Welche Aufstellung Acipinar ins Rennen schicken kann, entscheidet sich – wie fast immer – kurzfristig nach dem Regionalligaspiel gegen Eichstätt. Theoretisch wäre der in der Regionalliga Gelb gesperrte Daniel Muteba spielberechtigt, ob Trainer Uwe Wolf seinen Mittelfeldmotor fürs Bezirksligaspiel abstellt, bleibt aber abzuwarten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kapitän Stefan Perovic, der sich letzte Woche nach einem Foul von Matthias Huber in der Schlussphase verletzt hat.
Ebenfalls noch nicht klar ist, ob Johannes Schmauser auflaufen kann, den eine Magen-Darm-Grippe plagt. „Für den Gegner sind wir immer extrem schwer auszurechnen, weil man nie genau sagen kann, wer bei uns spielt. Die Gegner können sich also kaum auf uns einstellen. Das könnte im Saisonfinish vielleicht noch ein kleiner Vorteil für uns werden“, so Acipinar.