Burghausen vor einer sehr hohen Hürde

von Redaktion

Würzburg heute in der Wacker-Arena

Burghausen – Hohe Hürde für den SV Wacker Burghausen am 34. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern: Das Team von Trainer Hannes Sigurdsson erwartet am heutigen Samstag um 14 Uhr den Tabellenzweiten Würzburger Kickers, der trotz der aktuell starken Form von sechs Spielen ohne Niederlage praktisch keine Chancen mehr auf den Titel hat, zumal der Rückstand auf Spitzenreiter Unterhaching bereits neun Punkte beträgt.

Nach drei Niederlagen am Stück lechzen die Gastgeber, die 28 ihrer 47 Punkte vor heimischem Publikum geholt haben, im drittletzten Heimspiel der Saison natürlich nach einem Erfolgserlebnis, zumal ja auch die Abstiegszone immer näher rückt. „Wir müssen jetzt wieder einmal punkten, egal wie der Gegner heißt. Das sind wir auch unseren Fans schuldig“, fordert Burghausens Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk. Aktuell hat Wacker nur noch fünf Punkte Vorsprung vor der Relegationszone, die von der SpVgg Greuther Fürth II angeführt wird. Weil der TSV Rain heute zum Gastspiel in Fürth nicht antreten wird, dürfte das kleine Kleeblatt die drei Punkte am grünen Tisch erhalten, sodass die gefährliche Zone noch näher rücken könnte, wenn Burghausen heute erneut leer ausgehen sollte.

Nach der unnötigen Heimpleite gegen Fürth II hat die Mannschaft von Sigurdsson beim Gastspiel in Aubstadt zwar eine Reaktion gezeigt und sich deutlich gesteigert, zu einem Punktgewinn bei den Grabfeldern hat es aber aufgrund des strittigen Strafstoß-Treffers von Michael Dellinger in der Nachspielzeit nicht gereicht. „Man kann den Jungs in Aubstadt nichts vorwerfen, sie haben bis zum Schluss gekämpft, aber momentan fehlt uns auch ein wenig das Glück“, so Fenk. Und: „Uns ist allen bewusst, dass die Saison noch nicht zu Ende ist. Deswegen erwarten wir, dass die Mannschaft gegen Würzburg sehr fokussiert auftritt.

Im Hinspiel in Würzburg gab es für Wacker nichts zu holen, als sich die Kickers mit 3:1 durchsetzen konnten. Zur Halbzeit lag man durch Thomas Winklbauer (30.) noch in Front. mb

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