Acipinar: „Letzte Patrone muss sitzen“

von Redaktion

Buchbachs U23 gastiert in Peterskirchen

Buchbach – „Uns war klar, dass es bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gehen wird. Angesichts der Umstände ist es eigentlich ja schon ein Erfolg, dass wir entweder in die Relegation gehen oder den Klassenerhalt noch direkt schaffen können“, sagt Buchbachs U23-Trainer Yüksel Acipinar vor dem letzten Saisonspiel der Fußball-Bezirksliga Ost.

Der Coach hofft natürlich, dass er beim Gastspiel am heutigen Samstag um 14 Uhr beim TSV Peterskirchen zum letzten Mal in der Verantwortung steht, ehe er den Trainerjob an den Nagel hängen wird. Das geht aber nur, wenn die Rot-Weißen drei Punkte einfahren und gleichzeitig der SV Waldperlach nicht in Langengeisling gewinnt.

„Das ist schon ein besonderer Druck. Wir sind zum Siegen verdammt und gleichzeitig auf fremde Hilfe angewiesen“, erklärt Acipinar. Die Buchbacher halten vor dem letzten Spieltag bei 31 Punkten, Waldperlach bei 33 Punkten. Sollte Waldperlach in Langengeisling gewinnen, muss Buchbach unabhängig vom eigenen Ergebnis in die Relegation. Spielt Waldperlach unentschieden, wäre Buchbachs U23 aufgrund des besseren Direktvergleichs gerettet.

„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie sich ausschließlich auf Peterskirchen konzentrieren und nicht mit einem Ohr nach Langengeisling horchen soll. Die Aufgabe in Peterskirchen ist brutal schwer. Das ist eine eingespielte Mannschaft, die seit Jahren beisammen ist, das ist natürlich ein großer Vorteil“, sagt Acipinar, der natürlich weiß: Der TSV Peterskirchen hat eine bärenstarke Runde seit der Winterpause hingelegt.

Welche Spieler aufseiten der Gäste zum Einsatz kommen, wird sich kurzfristig entscheiden. Klar ist, dass Alekzandar Sinabov und Julian Rabenseifner wegen der Roten Karten aus dem Dorfen-Spiel letzte Woche fehlen werden. Luca Müller hat immer noch Probleme mit dem Knie und wird nicht auflaufen können, ansonsten hat Acipinar, der ja ebenfalls eine Rotsperre verbüßen muss, aus dem eigenen Kader alle Mann an Bord.

„Es ist einfach schade, dass wir es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen können und letzte Woche in der 97. Minute das 2:2 gegen Dorfen fressen mussten“, so Acipinar, der aber weiter optimistisch bleibt: „Das wird ein Finale grande. Die letzte Patrone muss sitzen.“ mb

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