SV Wacker hofft auf den Befreiungsschlag

von Redaktion

Heute, Samstag, um 14 Uhr Derby gegen Schalding-Heining – Muhamed Mehmedovic neuer Co-Trainer

Burghausen – Derbyzeit in der Wacker-Arena am heutigen Samstag um 14 Uhr: Die Mannschaft von Trainer Robert Berg erwartet am 14. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern den niederbayerischen Rivalen SV Schalding-Heining und möchte nach dem 1:1 vom Dienstag in Bayreuth jetzt den Befreiungsschlag landen.

Fündig geworden ist man bei Wacker Burghausen inzwischen auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer: Muhamed Mehmedovic unterstützt ab sofort Chefcoach Berg. Der 33-jährige Bosnier, geboren in Srebrenica, war zuvor als Cheftrainer beim österreichischen Club Union St. Radegund tätig und wechselt nun an die Salzach. Zuvor stand der B-Lizenz-Inhaber, der von 1999 bis zur vergangenen Saison selbst noch die Fußballschuhe in St. Radegund schnürte, bereits über drei Spielzeiten als Co-Trainer unter Chefcoach Robert Berg bei der Sportunion FC Stampfl-Bau Ostermiething an der Seitenlinie. „Der SV Wacker hat eine enorme Strahlkraft in der Region, da musste ich nicht lange überlegen, als mich die Verantwortlichen kontaktiert haben. Mich verbindet viel mit dem Verein und der Region, daher ist es für mich eine Herzensangelegenheit, meinen Beitrag für die sportliche Weiterentwicklung zu leisten“, freut sich Mehmedovic auf die neue Aufgabe und Wacker-Geschäftsführer Andreas Huber sagt: „Wir freuen uns sehr, dass sich mit Muhamed ein junger, aber bereits erfahrener Trainer dem SV Wacker Burghausen anschließt und unser Trainerteam als Assistenzcoach, der ja schon einige Jahre mit Robert zusammengearbeitet hat, verstärkt. Somit haben wir nun ein bereits eingespieltes Trainerteam, das keine große Anlaufzeit benötigen wird. Das ist auch notwendig bei den kommenden wichtigen Partien. Insbesondere die nächsten zwei Heimspiele gegen Schalding und Memmingen sind richtungsweisende Spiele.“

Schalding ist bereits zum zweiten Mal in dieser Saison der Heimgegner für Wacker: Beim letzten Aufeinandertreffen setzte sich Burghausen in der zweiten Runde des bayerischen Toto-Pokals knapp und spät mit 3:2 durch. Nicht nur die räumliche Nähe zwischen dem SVW und den Passauer Vorstädtern bringt Würze in das Match, sondern vor allem auch die tabellarische Konstellation. Geografisch trennen beide Mannschaften etwas mehr als 80 Kilometer, in der Tabelle sind es nur drei Punkte, die der Aufsteiger vor Burghausen liegt.

„Ganz klar, in diesem Spiel zählt nur der Sieg. Jeder in der Mannschaft hat verstanden, dass wir die Punkte unbedingt brauchen, um in den nächsten Wochen den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen. Dafür bietet sich am Samstag gleich die nächste Chance“, erklärt Kapitän Christoph Schulz.

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