Waldkraiburg – Passend zum Ende der Eisstock-Europameisterschaft spielen die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Sonntag um 17.15 Uhr ihr erstes Spiel im Halbfinale der Eishockey-Landesliga. Doch ein Einstellen auf den Halbfinalgegner war beim derzeit in Grafing stattfindenden Training nicht möglich. Der Grund hierfür ist einfach: Bis Freitagabend stand noch kein Gegner fest. Der EHC Waldkraiburg zog mit zwei Siegen in der Serie gegen Trostberg – ebenso wie Burgau gegen Germering – frühzeitig in das Halbfinale ein. Sonthofen, Haßfurt, Pegnitz und Reichersbeuern vertagten ihre jeweilige Entscheidung auf Freitagabend.
Die Entscheidung fiel zwischen Haßfurt, Pegnitz und Reichersbeuern. Haßfurt spielte im eigenen Stadion gegen Pegnitz. Dort besiegten sie den Verein, der bereits in der Hauptrunde ein Gegner war, mit 6:3, bevor Pegnitz auf eigenem Eis die Serie ausglich. Diese beiden Teams kämen jedoch nur infrage, wenn der SC Reichersbeuern gegen den ERC Sonthofen verliert. Der Drittplatzierte der Landesliga-Gruppe A ist der schlechteste noch verbliebene Verein in der Playoff-Runde und hat nach jetzigem Stand im Viertelfinale weniger Tore als der andere Drittplatzierte Pegnitz erzielt.
Doch alle Rechenspielchen und Erwägungen mögen ein schöner Zeitvertreib sein, bringen einen jedoch nicht an das gewünschte Ziel. Das Team um Trainer Jürgen Lederer muss bereit sein, gegen jeden möglichen Kontrahenten anzutreten. Waren die Waldkraiburger beim letzten Spiel gegen Trostberg noch vollzählig auf der Bank, so ist der gesundheitliche Zustand von Daniel Hora noch ungewiss. Dieser verabschiedete sich am Sonntag mit einer Verletzung frühzeitig von der Bank. Der Rest des Löwen-Rudels sollte jedoch heiß auf die bevorstehenden Aufgaben sein, gleich, gegen welche Farben diese stattfinden.