Burghausen – Nach dem 2:0-Derbysieg gegen den TSV Buchbach zum Auftakt der Frühjahrsrunde in der Fußball-Regionalliga Bayern reist der SV Wacker Burghausen am Samstag mit viel Zuversicht zur Auswärtspartie bei der SpVgg Greuther Fürth II. Anpfiff der Begegnung am Konrad-Ammon-Platz ist um 14 Uhr.
„Wir hoffen natürlich, dass wir aus Fürth etwas mitnehmen können. Grundsätzlich hat Fürth aber eine sehr gute Mannschaft, die eigentlich weiter oben stehen müsste“, sagt Trainer Robert Berg über den Gegner, der nur einen Punkt hinter Wacker rangiert. Tatsächlich hätte das kleine Kleeblatt drei Punkte mehr auf dem Konto, wenn es nicht aufgrund einer Sportgerichtsentscheidung den Dreier gegen Schalding-Heining verloren hätte. Berg: „Mit Spielern wie Daniel Adlung, Ricky Bornschein und Leander Popp hat Fürth einige Unterschiedsspieler in seinen Reihen. Die Mannschaft hat enormes Tempo, trotzdem haben wir beim 1:0-Sieg in der Vorrunde bewiesen, dass wir die Fürther schlagen können.“ Mit dem 1:0 beim FC Bayern München II und dem 3:1 bei Eintracht Bamberg ist die Mannschaft von Trainer Petr Ruman optimal in die Frühjahrsrunde gestartet.
Ersetzen muss Berg Vize-Kapitän Felix Bachschmid, der aufgrund der zehnten „Gelben“ gesperrt ist, der aber ohnehin ausfallen würde, weil er sich am Dienstag im Training eine Fleischwunde am Oberschenkel zugezogen hat, die genäht werden musste. „Er hat das anfangs gar nicht bemerkt und hat noch weitergespielt. Aber das hat schon brutal ausgeschaut. Hoffentlich können wir sein Fehlen entsprechend kompensieren“, so der Wacker-Trainer, der noch um den Einsatz von Andrija Bosnjak bangt, der sich erneut einen Virus eingefangen hat. Nicht dabei ist auch Dennis Schmutz, der sich nur im Lauftraining befindet. Ansonsten sollten aber bei den Gästen alle Mann an Bord sein, zumal mit Alexis Fambo und Emin Salispahic zwei Spieler ins Training zurückgekehrt sind, die gegen Buchbach verletzt gefehlt haben.mb