Aus dem Stadtrat

Stadt steuert auf Rekordverschuldung zu

Die alte Schmiede (im Bild) ist ein Einzeldenkmal, die beiden anderen Gebäude, welche die Stadt am Oberen Vormarkt laut Stadtratsbeschluss ebenso noch erwerben wird, sind ortsbildprägend. Die Stadt hatte per Vergleich das Vorkaufsrecht geltend gemacht. Schätzungen zufolge sind dabei Mittel in Höhe von mindestens einer Viertelmillion Euro geflossen. Damit alleine ist es nun aber nicht getan. Sollte ein Konzept zur weiteren Nutzung der drei Gebäude vorliegen, geht es an die Kernsanierung, für die es zwar hohe Förderungen gibt, die jedoch ebenfalls in die Hunderttausende gehen werden. Zum Vergleich: Alleine für die Einrichtung von Arztpraxen im alten Rathaus gibt die Stadt nach Angaben von Kämmerer Thomas Menzel mehr als eine halbe Million Euro aus.Foto je

Die alte Schmiede (im Bild) ist ein Einzeldenkmal, die beiden anderen Gebäude, welche die Stadt am Oberen Vormarkt laut Stadtratsbeschluss ebenso noch erwerben wird, sind ortsbildprägend. Die Stadt hatte per Vergleich das Vorkaufsrecht geltend gemacht. Schätzungen zufolge sind dabei Mittel in Höhe von mindestens einer Viertelmillion Euro geflossen. Damit alleine ist es nun aber nicht getan. Sollte ein Konzept zur weiteren Nutzung der drei Gebäude vorliegen, geht es an die Kernsanierung, für die es zwar hohe Förderungen gibt, die jedoch ebenfalls in die Hunderttausende gehen werden. Zum Vergleich: Alleine für die Einrichtung von Arztpraxen im alten Rathaus gibt die Stadt nach Angaben von Kämmerer Thomas Menzel mehr als eine halbe Million Euro aus.Foto je

Über 18 Millionen Euro und damit vier Millionen Euro über dem Niveau des Vorjahres. So schließt die Jahresrechnung des Neumarkt-St. Veiter Haushalts für 2016. Vor dem Stadtrat zeichnete Kämmerer Thomas Menzel ein düsteres Bild über die Schuldenentwicklung. Er prognostizierte für 2018 einen Anstieg auf fünf Millionen Euro.

Von Josef Enzinger

Neumarkt-St. Veit – Zunächst die gute Nachricht: Die Gewerbesteuereinnahmen waren 2016 so hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr. 1,25 Millionen Euro und damit eine Viertelmillion Euro über dem Ansatz, die in die Gemeindekasse eingeflossen sind. Und doch musste die Stadt 2016 aufgrund extrem hoher I

Samstag, 4. April 2026

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