Schwindegg – Am Samstag feierte die Theatergruppe SchwiBuRa im Bürgerhaus Schwindegg die gelungene Premiere ihres neuen Stückes „Wer mog scho gern a Engel sei“ von Anita Knöpfle. Die Premierengäste freuten sich am Ende über eine gelungene Aufführung mit vielen Gags.
Ganz Tradition, ließ es sich Bürgermeister Dr. Dürner nicht nehmen, nach Abschluss des Stückes selbst auf die Bühnenbretter zu steigen, um die Aktiven persönlich mit einer kurzen Ansprache zu würdigen: „Wer einen anderen Menschen zum Lachen bringt, rettet damit eine Seele aus dem Fegefeuer“, zitierte Dr. Dürner. Besonders gefreut habe ihn, dass die Theatergruppe es auch diesmal wieder kräftig habe „krachen“ lassen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Was es wohl mit dem „Krachen“ auf sich hat, können die Zuschauer in sechs weiteren Aufführungen herausfinden.
Gutsherr Ferdinand (Josef Hundmeyer) hat sich mit viel Mühe und Einsatz einen stattlichen Gutshof erarbeitet. Ihm zur Seite steht seine zweite Ehefrau, die herrische Brunhilde (Ingrid Maier), die mit eiserner Hand das Regiment auf dem Gut führt. Damit der Familienbesitz nicht in falsche Hände gerät, hofft Ferdinand, seine Tochter Anastasia (Caro Wandinger) angemessen zu verheiraten. Aus Sicht Anastasias gäbe der Gutsverwalter Leonhard (Johannes Wimmer) eine „gute Partie“ ab – dieser ist allerdings mehr an der Größe des Gutes interessiert als an der tollpatschigen Tochter des Gutsherrn. Anders sieht es da schon mit dem Knecht Blasius aus (Hans Huber), der Anastasia seit seiner Jugend liebt, aber nicht so recht weiß, wie er ihr das klarmachen soll.
Zwei liebestolle Nachbarinnen (Tanja Steinberger, Mia Gründl) und ein Pfarrer mit Vorahnungen (Walter Lohr) sorgen für zusätzliche Verwirrung. Tja, und dann gibt es da ja noch die Engel.
Die nächsten Vorstellungen finden am Samstag, 4. November, um 20 Uhr, Sonntag, 5. November um 14 Uhr und 20 Uhr, Samstag, 11. November, um 20 Uhr und Sonntag, 12. November, um 14 Uhr und 20 Uhr statt.
Für Essen und Trinken ist gesorgt. Karten können unter Telefon 08082/9483216, ab 16 Uhr, bei Stephanie Folger reserviert werden, eventuell vorhandene Restkarten gibt es je eine Stunde vor Beginn an der Kasse. Weitere Infos unter www.schwibura.de.re