Aus dem Gemeinderat

Fünfter Arm für den Kreisverkehr

von Redaktion

Die Autobahnmeisterei möchte in Ampfing an der A94 bauen. Dafür ist aber eine eigene Zufahrt zum Kreisverkehr nötig.

Ampfing – Bislang gibt es in Ampfing die Straßenmeisterei. Nun wird eine Autobahnmeisterei dazukommen. Mit dem Antrag, entsprechende Gebäude zu errichten, hat sich am Dienstagabend der Ampfinger Gemeinderat beschäftigt.

Standort wird in unmittelbarer Nähe zur A94 sein, am Kreisverkehr am Ende der Waldkraiburger Straße. Neben einem Büro- und Verwaltungsgebäude wird es ein Gebäude für die Maschinen geben und eine Betriebstankstelle.

Der Kreisverkehr wird deshalb auch einen fünften Arm bekommen – eigens für die Autobahnmeisterei. Sonst müssten sie durch den Ort fahren, erläuterte Bürgermeister Ottmar Wimmer den Hintergrund.

Diese Zahl an Armen in einem Kreisel sei ungewöhnlich, aber es gebe in Bayern sogar Kreisverkehre mit sieben Armen.

Mindestabstand

verringern

Der Gemeinderat hatte einige Stellungnahmen zu berücksichtigen, die auf diese Besonderheit eingingen. Grundsätzlich muss ein Mindestabstand zur Autobahn eingehalten werden. Für die Erweiterung lag jedoch ein Antrag vor, diesen zu reduzieren. Verschiedene Behörden hatten zu dem Projekt Stellung genommen. Das Gemeindeoberhaupt trug diese Hinweise vor.

Das Gelände, das durch den Bau versiegelt wird, könnte Lebensraum des Kiebitzes sein, führte Wimmer aus. Etwa 100 Quadratmeter werden durch den Arm des Kreisverkehres verbaut. Ausgleichsflächen müssen geschaffen werden. Die Bauherrin kann Ökofläche von der Gemeinde Ampfing auslösen.

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