Mühldorf/Ecksberg – Digitalisierung bedeutet auch für die Inklusion einen großen Schritt nach vorne. In der Stiftung Ecksberg wurden jetzt für Bewohner, Personal und Angehörige verschiedene Möglichkeiten im Zusammenhang mit modernen Medien vorgestellt. Organisiert hatte den Workshop der „Arbeitskreis Unterstützte Kommunikation“ von Bettina Deißenböck und Andrea Jähndl.
Die beste Technologie ist die, die alle Menschen nutzen können – auch diejenigen mit eingeschränkten Fähigkeiten. Um zu arbeiten, um kreativ zu sein, um zu kommunizieren, um in Form zu bleiben, um Spaß zu haben. Die neuen Medien helfen, Hindernisse sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld zu minimieren oder ganz zu beseitigen.
Bei dem Workshop der Stiftung Ecksberg waren dazu verschiedene Stationen aufgebaut. Dabei stand die Nutzung von Tablets im Vordergrund. Gezeigt wurden unter anderem Hilfsmittel, die man etwa für die Kommunikation nutzen kann. So unterstützt eine Talk-App die Kommunikation in sämtlichen Lebensbereichen und verleiht somit allen Menschen eine Stimme. Weitere Hilfsmittel können auch eine Tastatur oder ein Stift sein, der mit den Lippen bedient werden kann.
Die Medienbildung soll laut Bettina Deißenböck und Andrea Jähndl den Behinderten zusätzliche Erfahrungs- und Kommunikationsmöglichkeiten erschließen, wodurch für die Nutzer die Selbstbestimmtheit zunimmt und benachteiligende Faktoren in der Gesellschaft zurückgedrängt werden können. stn