Worin unterscheiden sich Diabetes Typ I und Typ II?
„Beim Typ I handelt es sich um eine autoimmune Erkrankung, bei der der Körper Antikörper produziert. In der Folge wird die Insulinproduktion nahezu komplett eingestellt. Aufgrund dieses Mangels an Insulin, können die Zellen nur unzureichend Glukose aufnehmen, wodurch im Blut zu viel Glukose vorhanden ist. Dieser Typ der Diabetes tritt überwiegend im Kindes- und Jugendalter sowie bei jungen Erwachsenen auf. Typ II ist in vielen Fällen genetisch bedingt und ist mit einem Anteil von 90 Prozent die häufigste Erscheinungsform des Diabetes. Man spricht landläufig auch vom Alterszucker. Ursachen sind unter anderem mangelnde Bewegung und falsche Ernährung“.
Was sind die wichtigsten Maßnahmen in der Behandlung der Erkrankung?
„Generell eine gute Einstellung von Blutzucker, Blutfett und Blutdruck, was beim Typ II sowohl durch Tabletten als auch durch Insulin erfolgen kann, und natürlich eine entsprechende Ernährung sowie ausreichend Bewegung. Beim Typ I erfolgt die Einstellung mittels Insulin“.
Welche Risiken birgt Diabetes?
„Die Folgeerkrankungen sind vielfältig. Sie beginnen bei Herz- und Kreislauf- erkrankungen, es kann zu Netzhautschädigungen der Augen, Durchblutungsstörungen in den Beinen und der Schädigung der Nervenzellen, bis hin zu Nierenerkrankungen kommen, die in vielen Fällen zur Dialyse führen“. Foto wag