Aspertsham – Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Otti Reiter, berichtete im Gasthaus Lauerer über Aktivitäten des Pfarrgemeinderates. „Wir sind eine kleine Pfarrei, dazu lauter, brave Leute.“ Darum sei beschlossen worden im Rhythmus von zwei Jahren eine Versammlung abzuhalten. Sie erinnerte an einen wichtigen Tag, den 19. März, an dem Pfarrvikar Michael Brüderl, damals noch als „Unbekannter“ den Festgottesdienst hielt, er soll für zwei Jahre im Pfarrverband blieben.
Es wurden Marienanachten gehalten, die Fronleichnamsprozession wurde, weil kein Pfarrer gekommen ist, selbst gestaltet, und bei den Sitzungen wurde immer offen gesprochen. Auch das 50. Priesterjubiläum von Pater Dasch wurde vorbereitet, musste aber wegen Krankheit abgesagt werden.
Höhepunkt im Vereinsjahr war das Pfarrfest. Als Neuerung gab Otti Reiter bekannt, dass die Vorträge vom Kreisbildungswerk den ganzen Pfarrverband beträfen.
Im Kummerkasten war nur eine Meldung. Es solle künftig auch bei Beerdigungen, langsamer mit der Orgel gespielt werden.
In seiner Vorschau gab die Vorsitzende bekannt, dass im kommenden Jahr Pfarrgemeinderatswahlen sind. Sie stehe nach 20 Jahren im Pfarrgemeinderat, davon 16 Jahre als Vorsitzende, aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Gemeindereferentin Elisabeth Naurath erläuterte die Wahlen für den Pfarrgemeinderat am 25. April 2018. Wichtig für die Pfarrei ist ein starker gut aufgestellter Pfarrgemeinderat. Sie lobte den guten Besuch des Wortgottesdienstes in der Aspertshamer Kirche.
Kirchenpfleger Helmut Esterl bewertete die finanzielle Situation der Pfarrei positiv. Er berichtete über die Ausgaben und Einnahmen der Pfarrei. Dank einiger Unterhaltsmaßnahmen befinde sich die Kirche in einem guten Zustand.
Der Betrag aus der Erntedanksammlung verbleibe in der Pfarrei, die laufenden Unterhaltskosten werden im Pfarrverband zusammengefasst, eine Liste für die Kreuzweg-Restaurierung liegt auf, im nächsten Jahr sind Neuwahlen der Kirchenverwaltung, hierzu ist ein neuer Mann aus dem Bereich Irl erwünscht. Esterl ist auf der Suche für eine Person für Winterdienst.
Pfarrvikar Michael Brüderl zeigte sich erfreut über die leichte Eingewöhnung in der neuen Wirkungsstätte. Er sei mit offenen Armen und Begeisterung im Pfarrverband aufgenommen worden und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Laut Brüderl wohnen in Aspertsham wohl lauter brave Leute – der Beichtstuhl sei immer leer. Wie lange er im Pfarrverband wirken kann, konnte er nicht sagen, wird von oben bestimmt.
Schönbergs Bürgermeister Alfred Lantenhammer dankte allen ehrenamtlichen Helfern in der Pfarrei, besonders der Vorsitzenden Otti Reiter. „Alles was man freiwillig macht und aus Herzen kommt, kann man mit Geld nicht aufwiegen“. fma