Voller Einsatz für die Natur

von Redaktion

Pollinger Schüler pflanzen Wildhecke mit Treffpunkt Wildland

Polling – „Echt cool!“ fanden die Kinder der Grundschule Polling ihren Einsatz auf einer Wiese in Bergham. Echt kühl war die Temperatur an diesem nebligen Vormittag, an dem auch ein kalter Wind wehte. Doch das konnte dem Eifer und vollem Einsatz der Schüler nichts anhaben. Sie buddelten Löcher, setzten Sträucher ein, schnitten Wurzeln zu; genauso wie es ihnen Diplom-Biologin Patrizia Weindl von der Wildland-Stiftung Bayern zu Beginn vorgeführt hatte.

Die Naturschutzaktion war ein Kooperationsprojekt zwischen der Schule und Treffpunkt Wildland – der Umweltbildungseinrichtung der Stiftung. Die Initiative hierfür kam von Jäger Konrad Wimmer, der auf seiner Wiese eine Feldhecke als wichtigen Rückzugsort für Wildtiere, Vögel und Insekten schaffen wollte. Das Projekt wurde von der Gerhard-und-Ellen-Zeidler-Stiftung finanziell unterstützt. Um den ökologischen Wert der Hecke zu erhöhen, wurden nur einheimische Wildsträucher, wie Heckenrosen, Holunder oder Pfaffenhütchen, eingepflanzt.

Am Anfang erarbeiteten die Schüler gemeinsam die wichtigen Funktionen einer Hecke, wie Wind- und Erosionsschutz, Lärmschutz, die Wasserspeicherkraft und das Filtern der Luft von Staubpartikeln. Sie erfuhren auch, dass Hecken bis zu 7000 Tierarten beherbergen können.

Dank der Mithilfe von Waltraud Weindl und Irmi Auer, die ebenfalls mit Spaten ausgerüstet anrückten, waren die 65 Pflanzen ruckzuck eingesetzt. So blieb noch Zeit für eine von Konrad Wimmer gespendete Brotzeit für die Schüler und ein Heckenspiel, das Diplom-Biologin Johanna Vilsmeier anleitete. So ließ sich auch die Kälte gut aushalten.

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