Drei Feuerwehren, ein Fahrzeug

von Redaktion

Segnung und Übergabe des neuen Feuerwehr-Einsatzwagens

Heldenstein – Nach dem Sonntagsgottesdienst zogen die Feuerwehren Heldenstein und Lauterbach mit Pfarrer Martin Ringhof und seinen Ministranten, begleitet von der Heldensteiner Blasmusik, zum Feuerwehrhaus, wo schon das neue Einsatzfahrzeug, festlich geschmückt, auf den Segen wartete.

Pfarrer Ringhof hob die wichtigen Aufgaben, die Pflichten und die dafür notwendigen Übungen, die von den Feuerwehren geleistet werden, hervor. Er wünschte allen immer wieder erfolgreiche Rettungseinsätze und den Einsatzkräften gesundes Heimkommen. Sodann nahm er die Segnung des Fahrzeuges mit Weihrauch und Myrrhe vor, und zur Vertiefung des Segens wurde gemeinsam gebetet.

Bürgermeister Helmut Kirmeier dankte allen Feuerwehr-Männern und -Frauen für ihre unermüdlichen Einsätze und die dafür erforderlichen Übungen, was immer wieder als großer Zeitaufwand zu werten ist, der für Familie und Hobbys verloren geht. Viele Übungen waren notwendig, damit das neue Fahrzeug mit all seiner Technik perfekt beherrscht wird.

Drei Feuerwehren, die für die Gemeinde Einsätze fahren, dafür auch auf immer neuestem technischen Stand sein müssen, kommt das neue Fahrzeug, das hier in Heldenstein Stellung hat, zugute. Er dankte allen Feuerwehrleuten auch für die Ermittlung des Bedarfs, den das neue Fahrzeug erfüllen muss. Dabei konnte der Kostenrahmen eingehalten werden.

Ludwig Weichselgartner sprach der Gemeinde im Namen der Firma MAN seinen Dank dafür aus, dass die Wahl auf ein MAN-Fahrzeug gefallen war. Es sei überaus gelungen und technisch bestens ausgestattet. Danach erfolgte die Schlüsselübergabe über Kirmeier an Kreisbrandmeister Werner Müller, mit Verlesen der Verhaltensregeln bei Benutzung des Fahrzeuges zur Sicherheit der Besatzung.

Werner Müller nahm den Schlüssel entgegen und hielt eine kleine Rückschau auf die Planung für Neuanschaffungen im Gleichschritt mit der Entwicklung der Technik sowie die Finanzierung, die gut geplant und durch den Bedarf begründet werden musste. Für technische Beratung und unermüdliche Hilfe dankte er Josef Andelzhauser.

Dieser berichtete über Ausstattung, Aufbau, Funktionstüchtigkeit zur Erstellung des Fahrzeuges. Einige Technik konnte aus dem vorhergehenden Fahrzeug übernommen werden. Die Feuerwehren haben 550 Übungsstunden aufgewendet, um das Fahrzeug und seine Funktionen in allen Details kennen zu lernen, somit sei nun beste Hilfeleistung gewährleistet.

Staatsminister Dr. Marcel Huber sprach von einem besonderen Tag – wenn man vergleicht, wie sich die Feuerwehr entwickelt hat, welche Technik gefunden wurde, so dass dieses Fahrzeug erstellt werden konnte. Bewundernswert sei es – besonders für eine so kleine ländliche Gemeinde – zu so hoher Qualität zu gelangen.six

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