Mehr Werbung für die Organspende

von Redaktion

Josef Rossak bleibt Vorsitzender der Selbsthilfegruppen „Dialysepatienten und Organtransplantierten“

Mühldorf/Altötting – Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Dialysepatienten und Organtransplantierte“. Im Mittelpunkt standen dabei die Neuwahlen der Vorstandschaft sowie das Ziel, vermehrt und konsequent für die Organspende zu werben.

Bei den Neuwahlen im Gasthaus Graming wurde Vorstand Josef Rossak in seinem Amt bestätigt. Stellvertreter und Zweiter Vorsitzende ist Ludwig Haunreiter. Die Kassenführung wurde neu an Joachim Bauhofer übertragen. Als Schriftführerin fungiert Bettina Eberle.

In seinem Jahresbericht erinnerte Rossak an zahlreiche Termine und Aktivitäten, die sich vorrangig mit fachmedizinischen Themen befassten, aber auch den geselligen Aspekt nicht außer Acht ließen.

Mitglied Hermann Anwander hob als Betroffener die Bedeutung der Transplantationsnachsorge heraus und rückte dabei die Fachklinik in Bad Heilbrunn in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. „Reha-Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit von Transplantierten und Dialysepatienten sollten genutzt werden“, so Anwander.

Abschließend waren sich die Mitglieder einig, die Werbung zur Organspende noch gezielter zu betreiben und vermehrt an die Öffentlichkeit zu gehen. Vor allem die Tatsache, dass die Zahlen der Organspenden in den vergangenen Jahren rückläufig seien, sollte anfeuern. „Vorbehalte zur Organspende abzubauen und die Bereitschaft zur lebensrettenden Organspende zu erhöhen, ist unser Ziel.“ anw

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