Nachruf

von Redaktion

Salmanskirchen – Als warmen hellen Sonnenstrahl, so beschrieb Gemeindereferent Robert Anzinger Theresia Erdl, die im Alter von 79 Jahren verstorben ist.

Geboren wurde Theresia Erdl am 9. April 1937 in Fränking. Dort wuchs sie mit drei Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof auf.

Zur Schule ging sie in Niedertaufkirchen und nach der Schule fuhr sie jeden Tag mit dem Rad nach Eggenfelden in eine Schokoladenfabrik.

In vielen zahlreichen Haushalten hat sie ausgeholfen, wenn Not am Mann war.

Bei der Familie Linster in Aschau war Teresia als Haushaltshilfe angestellt. Hier war sie voll ins Familienleben integriert und war für die drei Kinder eine Ersatzmutter.

In dieser Zeit lernte sie auch ihren Ehemann Franz bei einem Kirtatanz kennen, mit dem sie am 18. Mai 1963 an den Traualtar trat.

In der Bäckerei und dem dazugehörigen Edeka-Geschäft des Gatten packte sie fleißig mit an. Als der Kiosk in Aschau-Werk 1975 geschlossen wurde, widmete sie ihre ganze Kraft dem renovierten Lebensmittelgeschäft.

1965 kam ihre Tochter Rita zur Welt. Im März 1990 wurde ihr Enkel Martin geboren.

Theresia engagierte sich für jeden Verein in Salmanskirchen, hatte für jedes Anliegen ein offenes Ohr und richtete jedes Jahr wunderschöne Altäre für die Fronleichnamsprozession.

Aber auch dunkle Stunden gab es für sie, als sie früh ihre beiden Brüder verlor oder 2014 ihre geliebte Schwester Monika zu Grabe tragen musste.

Helle Stunden waren es, wenn die Familie auf Tagesausflügen unterwegs war, wenn sie ein Konzert besuchen konnte, wenn sie mit ihrem Mann in der grünen Lagune war.

Oder in ihrem Garten, den sie mit Hingabe pflegte. Sie ging gerne Schwammerlsuchen und buk ihre legendären Plätzchen.

Im Mai dieses Jahres begann Theresias schwerer letzter Weg. Mit Geduld, Kraft und Hoffnung trug sie ihren Kampf gegen die schwere Krankheit aus. Im Beisein ihrer Familie schlief sie nun ein. stn

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