Ampfing – In der Pfarrkirche nahmen Familie, Nachbarn, Freunde und Lehrerkollegen Abschied von Ute Schimkat. Gemeindereferentin Karin Langosch ging im Trauerrequiem auf die Lebensstationen von Ute Schimkat ein.
Ute Schimkat, geborene Wastlhuber, wurde am 5. August 1968 geboren. Die Verstorbene ist in Ampfing aufgewachsen, mit ihrem Heimatort war sie immer sehr stark verwurzelt. Tennis und Skifahren waren ihre großen Hobbys in ihrer Jugend. Nach der Grundschule besuchte sie das Ruperti-Gymnasium in Mühldorf, wo sie 1988 das Abitur machte. Ihr Berufswunsch war Lehrerin und so begann sie mit dem Studium in Passau. Nach ihrer Zeit als Lehramtsanwärterin war sie in Mettenheim, Heldenstein, Aschau und Altmühldorf tätig. Ute Schimkat war mit Leib und Seele Lehrerin, sie verstand diese Aufgabe nicht nur als Beruf, sondern als Berufung. Ihr Hauptanliegen, für die Kinder da zu sein und ihnen nicht nur Sachwissen zu vermitteln, sondern auch Werte wie Toleranz, Hilfsbereitschaft und soziale Kompetenz, weil sie wusste, dass sie nur dadurch eine gute Grundlage für ihre Zukunft bekommen können.
Ute Schimkat war ein Familienmensch durch und durch, ein Wert, den sie von ihren Eltern und Großeltern übernommen hatte. 1998 kam ihr Sohn Niklas zur Welt, der für sie immer das Allerwichtigste war. Als ihre Großeltern und ihr Papa in den letzten Jahren starben, bedeutete dies für sie große Verluste.
Im Jahr 2015 wurde Ute Schimkat von einer heimtückischen Krankheit heimgesucht, von der sie sich nicht mehr erholte. Jetzt fand die Urne von Ute Schimkat ihre letzte Ruhestätte im Margarethenfriedhof von Ampfing. Am Grab fand für das Lehrerkollegium der Grundschule Mühldorf, Rektor Martin Wiedemannott, ehrende Worte für die Kollegin. re