Mühldorf – Christian Schönfelder: „Die Leinbergstraße hat sich zu einer Durchfahrtsstraße entwickelt. Müssen die Einwohner die Renovierung der Straße bezahlen?“
Marianne Zollner: „Nein, Renovierungsarbeiten werden von der Stadt bezahlt. Die Einwohner sind nur gefordert, wenn die Straße vollständig saniert werden muss.“
Dr. Bienek: „Kann die Stadt Mühldorf zur Verkehrsentlastung nicht die dringend benötigte Osttangente bauen?“
Zollner: „Bei der Verkehrsplanung der Stadt ist die Osttangente dabei. Auch die zukünftige Verkehrsplanung lässt die Korridore für eine möglich Ostumgehung frei. Allein können wir diese Aufgabe nicht stemmen. Das können wir nie finanziell leisten. Wir müssten über den Inn, den Innkanal und die Bahn. Da müsste uns schon der Staat massiv helfen.“
Charsten Musch: „Wir haben bisher von den Einwohnerparkplätzen profitiert. Unsere Lage hat sich verschlechtert. Wenn jemand sechs Stunden in die Sauna im Hallenbad geht, dann muss er nach drei Stunden raus und seine Parkregelung richten. Kann das nicht verändert werden. Kann der Bademeister diese Aufgabe übernehmen?“
Zollner: „Sie können jetzt im ganzen Bereich des Stadtplatzes parken. Eine Park-Lösung für die Sauna geht ab 15 Uhr, denn ab 18 Uhr können Sie parken. Eine andere Lösung gibt es derzeit nicht.“
Dr. Hans Göttinger: „Warum muss die grüne Wiese an der Eichkapellenstraße zugepflastert werden? Dazu kommt, dass es eine ganz schlechte Verkehrserschließung gibt. Die Eichkapelle wird zugebaut. Das ist nicht tragbar. Ich frage mich schon, wer von diesem Baugebiet profitiert?“
Zollner: „Der Platz um die Eichkapelle bleibt frei. Dazu kommt eine Sichtachse bis zum Wasserturm. Viele Menschen wollen für ihre Kinder die Möglichkeit haben, eigene vier Wände zu bauen. Die Stadt muss auch diesen Wünschen Rechnung tragen.“
Georg Grundner: „Die Motorradfreunde Hammer veranstalten alle zwei Jahre im Mühldorfer Stadtsaal ihre Motorradshow. Die Stadt hat die Miete für den Stadtsaal um 100 Prozent erhöht. Das ist für Vereine, die Veranstaltungen durchführen nur noch schwer zu stemmen. Was kann die Stadt da machen?“
Zollner: „Die Gebühren wurden vor Jahren angehoben. Der Stadtrat fordert zu Rccht, dass die Kosten für die Kultur und der Gebäude wie Stadtsaal und Haberkasten im Rahmen bleiben. Ich werde mir aber den Vorgang noch mal anschauen.“
Ingo Ketzschmar: „Was in der Fragnergasse beim Stadtfest passiert ist unglaublich. Unsere Häuser und Hauseingänge werden als Toiletten missbraucht und auch zu gekotzt. Da muss die Stadt Abhilfe schaffen.“
Zollner: „Wir haben beim nächsten Stadtfest einen Toilettenwagen über. Der soll dann bei Ihnen aufgestellt werden.“
Dr. Hans Ulrich Kain: „Die Verkehrserschließung des Baugebiets an der Eichkappellenstraße ist sehr schlecht. Wir haben enge Straßen ohne Gehwege. Es stellt sich schon die Frage, ob dieses Baugebiet notwendig ist?“
Zollner: „Wir haben für den Bebauungsplan erst den Aufstellungsbeschluss gefasst. Damit ist der erste Schritt getan. Die verkehrliche Entwicklung haben wir im Blick. Die Stadt hat mit der neuen Brücke für die Erschließung von der Ahamer Straße zur Töginger Straße gesorgt.“
Claudia Hungerhuber: „Das Baugebiet an der Eichkapellenstraße mit einer Erschließung über die Ahamer Straße hat keine Zukunft.“
Zollner: „Die Verkehrserschließung ist mit dem Bebauungsplan durchgeführt worden.“
Constance Kain: „In unserem Bereich gibt es viele Kinder. Die Straßen sind eng und haben keinen Gehweg. Für Kinder ist der Weg in die Schule lebensgefährlich. Ich habe jede Menge Angst um die Kinder.“
Zollner: „Die Siedlungsstraßen sind eng, damit langsamer gefahren wird.“
Irmi Putz: „Wir haben über ein Jahr die Baustelle an der Töginger Unterführung ertragen. Jetzt wird ein großer Block in unserer Nähe gebaut und wir haben den Dreck wieder!“
Zollner: „Ich kann Sie verstehen, aber auf dem angesprochenen Grundstück besteht Baurecht. Die Stadt muss sich an geltendes Recht halten.“
Christian Redel: „Der Radweg an der Töginger Straße endet kurz hinter der Unterführung. Wann wird er weitergebaut?“
Zollner: „Das können wir erst machen, wenn wir es uns leisten können.“
Johann Lichtenecker: „Der Behindertenparkplatz am Spital soll wieder zurück. Der wird für die Anwohner und die Kirchenbesucher gebraucht. Die Stadt soll sich mehr um die Straßen kümmern, denn die Friedhofsstraße, der Stadtberg und die Münchener Straße sind sehr schlecht. Zum Teil liegen die Kanaldeckel sehr tief.“
Zollner: Wegen dem Parkplatz habe ich Ihnen schon geschrieben. Ich werde den Vorgang raussuchen lassen und mich wieder bei Ihnen melden. Wir überprüfen alle Straßen im Stadtgebiet. Die von Ihnen genannten Schäden sind uns bisher nicht aufgefallen, wir werden uns aber die Straßen genau ansehen.“
Hans Bichlmeier: „Die Bushäuschen an der Wiesenstraße sind nicht zu. Kann die Stadt Mühldorf das veranlassen?“
Zollner: „Der Vorgang ist bekannt, Wir kümmern uns darum.
Bernhart Seifert: „Die Töginger Straße ist nach der Unterführung stadteinwärts meisten zugeparkt und damit sehr gefährlich. Kann die Stadt da für ein Parkverbot sorgen?“
Zollner: „Wir werden uns das anschauen und dann entscheiden. Die Sicherheit in diesem Bereich geht vor.“