Nachruf

von Redaktion

Schönberg – Plötzlich und unerwartet ist im Alter von 76 Jahren aus Dolling (Pfarrrei Schönberg) Theresia Heindl verstorben. Als engster Angehöriger trauert ihr einziger Sohn Robert um seine Mutter, mit der er auf dem elterlichen Anwesen in Dolling in einer Hausgemeinschaft zusammenlebte.

Nach dem Trauergottesdienst, zelebriert von Pfarrvikar Michael Brüderl, gab eine große Trauergemeinde der Verstorbenen das letzte Geleit, bevor sie im Familiengrab ihre letzte Ruhe fand.

Als Theresia Lechner kam die Verstorbene am 11. März 1941 in Solling in der Gemeinde Grüntegernbach zur Welt. Mit ihren Geschwistern ging sie in Grüntegernbach zur Schule. Wie zu der Zeit üblich, arbeitete sie anschließend auf verschiedenen Bauernhöfen der Umgebung.

Nach einigen Jahren trat sie eine Arbeitsstelle bei der Tonbandfabrik Uher in Buchbach an. Im April 1971 ging sie die Ehe mit Kaspar Heindl ein, das Paar übernahm das „Vogl-Anwesen“, so der Hausname, in Dolling.

Im März 1973 kam Sohn Robert zur Welt. Das Schicksal traf die junge Ehefrau und Mutter hart, als ihr Ehemann Kaspar bei Waldarbeiten verunglückte und verstarb. In der folgenden Zeit war ihr der Schwiegervater eine große Hilfe und Stütze.

Die Vogl-Resi erlitt 2004 ebenfalls einen schweren Unfall auf dem heimatlichen Anwesen, von welchem sie sich auch nach einem viermonatigen Krankenhausaufenthalt nur schwer erholte. Das Gehen fiel schwer. Es wurde ruhig um die Verstorbene. Sie war zufrieden und dankbar, ihren Haushalt so gut es ging versorgen zu können. Ihr Sohn und die Nachbarn waren ihr Hilfe und Unterstützung. ann

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