Niederbergkirchen – Im Anschluss an die Berichte von Bürgermeister Werner Biedermann und Geschäftsstellenleiter Georg Wagenbauer hatten bei der Bürgerversammlung in Niederbergkirchen noch einige Bürger Fragen an das Gemeindeoberhaupt.
Hans Neumeier: „Die Bäume im Grünbereich des Wendekreises in der Siedlung Schmiedkapellenweg machen uns im Herbst viel Arbeit. Wenn da mal einer bei Unwetter aufs Haus fällt, gibt es ein großes Unglück.“
Bürgermeister Werner Biedermann: „Die Gemeinderäte und die Bauhofleute werden die Sache demnächst in Augenschein nehmen und eine Lösung finden.“
Gerhard Strasser: „Warum ist das Baugebiet „Kollmannseck“ durch viele kleine Parzellen zersiedelt? Wäre es nicht besser auch größere Häuser für Familien und etwas Seniorengerechtes entstehen zu lassen?“
Biedermann: „Die heutige Skizze vom Baugebiet ist ja noch nicht die wirklich vorgesehene Bebauung. Wir sind ja noch in der Vorplanung. Es ist schon angedacht, dass das Siedlungsgebiet auch für Senioren und Familien lebenswert wird. Parzellen für Mehrfamilienhäusern oder Geschosswohnungen werden freilich ausgewiesen.“
Gabi Eicher: „Der Verkehr am Kirchweg ist oft viel zu schnell. Vor allem auch die Busse. Kann ich den Busfahrer da selber darauf ansprechen? Und kann man da keine 30-er-Zone errichten?“
Biedermann: „Ich empfehle Ihnen, die Busfahrer selbst auf die Geschwindigkeit hinzuweisen. Das Problem wollen wir in den Griff kriegen.“ Später teilte die Verwaltung mit, dass auf Antrag des Gemeinderates ein Beschränkungsschild auf 30 km/h am Kirchweg angebracht wird, sobald die Baumaßnahmen dort beendet sind.
Franz Dirnberger, Bauhofarbeiter und Kreisbrandmeister: „Gibt es im Ort nicht die Möglichkeit, einen Defibrillator anzubringen, den man Tag und Nacht erreichen kann? Mit diesem Gerät könnte eigentlich jeder einem Menschen das Leben retten, der zum Beispiel gerade eine Herzattacke hat.“
Biedermann: „Wir wissen, wie wichtig so ein Gerät sein kann. Der einzige Raum hier wäre bei der Raiffeisenbank. Da werde ich demnächst anfragen.“
Josef Schnürer: „Wir haben keinen Krämer und keinen Metzger und eigentlich außer einem Bäcker gar nix zum Einkaufen. Könnte die Gemeinde irgendwie einen Dorfladen unterstützen?“
Biedermann: „Anderswo hat man die Erfahrung gemacht, dass ein Dorfladen, von der Gemeinde unterstützt, sich nicht lange bewährt. Wir haben im Ort Hersteller von Wurst- und Fleischwaren, Backwaren und so weiter. Wenn diese Läden sich zusammentun, geht das vielleicht gut.“ Oder es fände sich vielleicht ein Verein, der das in die Hand nimmt. Dann sei diese Alternative denkbar, „aber nur, wenn keine Ladenmiete bezahlt werden muss.“
Hans Holz: „Der Christbaum am Dorfplatz wurde in den vergangen Jahren immer durch und auf Kosten des Schützenwirtes aufgestellt. Und heute frage ich, ob sich die Gemeinde eine Beteiligung an den Kosten vorstellen könne. Da wäre ein wunderschöner Baum, der schwer zu fällen ist.“
Mit Großgeräten wäre das zwar möglich, aber das koste mehr Arbeit und Geld. „Der Baum selbst wäre gratis.“
Biedermann: „Wenn die Unkosten – wie geschätzt – nur 100 bis 150 Euro betragen, dann ist das kein Problem. Dann wollen wir dieses Jahr einen Christbaum im Dorf.“