Förderverein für Kinder in Engelsberg

Wechsel an der Spitze

von Redaktion

Im Vorstand des Fördervereins für Kinder in Engelsberg gibt es ein neues Gesicht. Manfred Auer war von Beginn an Vorsitzender, jetzt übergab er an Christian Blickberndt.

Engelsberg – Seit 2009 gibt es den Förderverein für Kinder in Engelsberg, der damals auf Initiative von Bürgermeister Martin Lackner und den damaligen beiden Kindergärten gegründet wurde. Seit damals war Manfred Auer Erster Vorstand. Er wollte schon vor zwei Jahren aufhören, aber da sich kein Nachfolger gefunden hatte, hängte er noch zwei Jahre dran. „Aber jetzt ist Schluss“, sagte er in der Jahreshauptversammlung. Derzeit hat der Förderverein für Kinder in Engelsberg 103 Mitglieder.

Bürgermeister Martin Lackner lobte den Förderverein als festen Bestandteil der Gemeinde Engelsberg, der schon viele Projekte gefördert hat.

Gewählt wurde als neuer Vorstand Christian Blickberndt, zu seiner Stellvertreterin, wie bisher, Daniela Lackner, Kassier bleibt für weitere zwei Jahre Stefan Antersberger, ebenso bleibt Bettina Hell Schriftführerin. Ebenso als Beisitzer für die nächsten beiden Jahre fungieren Kathrin Laudel und Katharina Lippacher.

Manfred Auer gab einen kurzen Rückblick auf die vergangenen acht Jahre seiner Vorstandschaft. Durch diverse Aktivitäten wurde Geld eingenommen, dadurch konnten viele Projekte gefördert werden. Aber es gab im Laufe der Jahre auch viele Spenden. In den Anfangsjahren erhielt vor allem der Kindergarten große Förderung in Form von Ausstattung und Spielgeräten, vor einigen Jahren wurde der Förderverein ausgeweitet, und der Förderzweck verändert, so dass nun auch Schule und Spielplätze in der Gemeinde gefördert werden.

2017 lag der Schwerpunkt auf der Schule: Das Zirkusprojekt wurde unterstützt, der Kauf von Klassenlektüren, der Landschulheimaufenthalt finanziell unterstützt. Die Kinderkrippe bekam ein Klettergerüst, auch hier beteiligte sich der Förderverein, für den Kindergarten wurde eine Digitalkamera angeschafft, der Ausflug der Vorschulkinder gesponsert, die Slackline und eine Burgbesichtigung mitfinanziert.

Aktiv bleiben bei

Mitgliederwerbung

Auer kritisierte, dass die Vogelnestschaukel (ebenfalls vom Förderverein finanziert) im Kindergarten immer noch nicht aufgestellt ist. Eine gute Idee war die Anschaffung von jeweils zehn Biertischgarnituren für Kindergarten und Schule. Am Ferienprogramm hat sich der Förderverein 2017 zum ersten Mal beteiligt. „Auf den Spuren der Indianer“ hieß das Motto. Seit einigen Jahren stagniert die Mitgliederzahl und hat sich so „bei 100 eingependelt“, so Auer. Der Regelbeitrag beträgt jährlich 25 Euro, was im Hinblick auf den gebührenfreien Kindergartenbesuch nicht viel Geld sei.

Kassier Stefan Antersberger verlas seinen Kassenbericht. 2017 sind keine großen finanziellen Dinge „passiert“. Er berichtete von einem Verlust von 7136 Euro, Rücklagen sind vorhanden, die den Verlust kompensieren. Erstaunlich: Erstmals seit Bestehen des Fördervereins sind keine Spenden eingegangen.

Im Februar ist ein Selbstverteidigungskurs für Kinder geplant, außerdem wurde dem Kindergarten die Anschaffung eines biblischen Figurenspiels zugesagt. Wichtig sei, so Antersberger, bei der Mitgliederwerbung aktiv zu bleiben. Nur dann können die Kinder in Engelsberg weiterhin unterstützt werden.

Der neue Vorstand Christian Blickberndt sagte, dass er sich auf die Aufgabe freue und auf Unterstützung des bewährten Teams hoffe. Kirchenpfleger Franz Auer gab einen Überblick über den geplanten Kindergarten-Anbau an das bestehende Gebäude an der Andreasstraße. „Das Vorhaben ist am Laufen, jedoch in der Anfangsphase. Wann es verwirklicht wird, weiß man noch nicht.“

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