Q.E.D. bäckt kleinere Brötchen

Hauptaugenmerk auf Schlossgartenfest

von Redaktion

„Dieses Schlossgartenfest war wieder ein sehr gelungenes und hat die Scharte in der Kasse vom Vorjahr wieder ausgemerzt!“, freute sich Jan Dalhoff als Vorsitzender des Kulturvereins bei der Jahresversammlung im Poseidon II. Bei der Versammlung wurde dabei deutlich: Der Kulturverein will vorerst keine weitere Großveranstaltung.

Neumarkt-St. Veit – Vor allem lobte Dahlhoff bei seinem Rückblick die eifrigen Mitglieder, die dazu beigetragen hatten, dass das letzte Schlossgartenfest so ein großer Erfolg werden konnte: „Ohne Euch hätte das Fest gar nicht stattgefunden. Ihr habt Organisationstalent gezeigt und selbst kräftig mit angepackt, als wegen des starken Besuchs manche Vorräte vorzeitig zur Neige gingen.“ Aber zum Gelingen des Festes hatten auch auswärtige Gruppen beigetragen, auf die die Q.E.D. nicht verzichten will. „Allerdings“, fuhr Dalhoff fort, „haben sich auch neue Gruppen angesagt, die wir nur einladen werden, wenn wir wissen, wie und wo wir sie im Parkgelände unterbringen können.“ Wichtig für die Planung seien von Anfang an die Helfer.

„Unser kleiner Prinz“

Marianne Berghammer über den einzigen Tänzer unter den Schlossreigentänzerinnen

Für die Schlossreigen-Tanzgruppe meldete die Organisatorin Marianne Berghammer, dass derzeit 39 Mädchen und ein Bub – „unser kleiner Prinz“ – der Truppe angehören, die seit 22. Juni sich in acht Proben auf Auftritte vorbereitet hätten. Sie bedauerte, dass die Tanzlehrerin Nadine durch ihren Wegzug nicht mehr so leicht zur Verfügung stehe. Obwohl drei größere Mädel bei den Proben und Auftritten halfen, sei Nadine notwendig. Nur dank einer Sponsorin, die die Benzinkosten übernimmt, war Nadine bei wichtigen Proben und Auftritten anwesend.

Der ausgefallene Auftritt beim Mittelalterfest in Gern bei Eggenfelden ist nun für 2019 eingeplant, wie auch die Auftritte im Altenheim St. Vitus, bei der Nacht der Musik im Stadtplatz und beim Hauptereignis Schlossgartenfest im August viel Gefallen fanden. Ein Ausflug sei für nächstes Jahr vorgesehen.

Bei seiner Vorschau betonte der Vorsitzende: „Es ist besser, wir machen ein gescheites Fest als wir verzetteln uns in vielen.“ Damit meinte er, dass das Kulturangebot ruhen wird, und vor allem die Open-Air-Festivals wegen hoher Verluste nicht wiederholt werden.

Ob Weinfeste mit der Partnerstadt Caneva von der Q.E.D. weiter mitorganisiert werden, hänge hauptsächlich von der Mentalität der Italiener ab, die in puncto Terminabsprachen und -einhalten eine etwas lockerere Auffassung hätten.

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Erwin Baumgartner, dass das Schlossgartenfest nicht nur Höhepunkt im Vereinsleben sei, sondern auch für die Stadt etwas Besonderes darstelle.

Um die Partnerschaft mit Caneva mit Jugend zu beleben, stellte er Zuschüsse für einen Ausflug der Schlossreigenkinder in diese Partnerstadt in Aussicht.

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