Mühldorf/München – Der neue Landesvorsitzende des Arbeitskreises Umwelt der CSU heißt Martin Huber. Der Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Altötting wurde mit großer Mehrheit zum Nachfolger des langjährigen Bundestagsabgeordneten Josef Göppel gewählt.
Göppel engagierte sich seit 1972 zunächst in der Kommunalpolitik, bevor er als Abgeordneter in den Landtag und ab 2002 in den Bundestag gewählt wurde. Das Amt des AKU-Landesvorsitzenden füllte er 26 Jahre lang aus. Nach seinem Entschluss, nicht mehr zur Bundestagswahl anzutreten, entschied sich der 67-jährige Josef Göppel, auch das Amt des AKU-Landesvorsitzenden abzugeben.
In seiner Antrittsrede machte Huber deutlich, er wolle Bayern zum umweltfreundlichsten Wirtschaftsstandort Deutschlands machen: „Ökonomie und Ökologie zusammenbringen – das ist die Aufgabe des 21. Jahrhunderts! Damit bekämpfen wir in Bayern aktiv den Klimawandel und sind Vorbild für andere Wirtschaftsstandorte in der Welt“, so Huber.
Dafür müsse jedoch auch in Bayern noch einiges getan werden. Der Landtagsabgeordnete, der auch im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags sitzt, möchte vor allem auf die Themen Ressourcenverbrauch und Wiederverwertung von Rohstoffen setzen: „Bayern ist beim Recycling von Rohstoffen schon heute spitze. Wir wollen aber auch hier noch besser werden. Am besten wäre es, wenn jeder Rohstoff wieder seinen Weg in den Rohstoffkreislauf findet“, erklärte Huber. Der neue Landesvorsitzende ging auch auf das Volksbegehren zum Flächenverbrauch der Grünen ein und stellte die Maßnahmen dar, die Bayern bereits in die Wege geleitet habe. Es sei ein millionenschweres Paket zur Förderung der Stadtentwicklung und der Innenraumstärkung auf den Weg gebracht. An einigen Stellen sieht Huber zwar Handlungsbedarf, die Grünen gingen mit ihren Vorschlägen aber in seinen Augen zu weit.re