Töging – Unliebsame Entdeckungen am Innkanal: Nicht nur, dass Unbekannte illegal ihren Müll im Innkanal entsorgt haben, Kupferdiebe haben Teile des Dachs beim Betriebsgebäude beim Heber Rausching gestohlen. In beiden Fällen hat das Unternehmen Anzeige erstattet, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Werksleiter Klaus Schöler und seine Kollegen in Töging sind einiges gewöhnt: „Der Innkanal wird immer wieder als Müllkippe missbraucht. Wenn wir nun aber, so wie am Montag, mehrere Schaumstoffmatratzen und einen Kanister mit Altöl bergen müssen, dann sehen wir uns gezwungen, Anzeige zu erstatten.“ Die Verärgerung ist vor allem auch deshalb so groß, weil von Altöl auch eine Gefahr für die Umwelt ausgeht. „Wäre der Kanister beschädigt worden, so wäre das Altöl ins Wasser gelangt und hätte dort Schäden an Natur und Umwelt anrichten können“, mahnt Schöler.
Von geborgenen Gefahrenstoffen geht nicht nur Gefahr für Umwelt und eventuell sogar Menschen aus. Sie bedeuten auch einen erheblichen Aufwand, da die Innkraftwerke die fachgerechte Entsorgung veranlassen müssen. Im konkreten Fall haben die Gefahrenstoffhinweise auf dem Kanister und der tatsächliche Inhalt (Altöl) nichts miteinander zu tun. Bis gestern Mittag trieben noch weitere Schaumstoffmatratzen und Müllsäcke mit Schaumstoff vor dem Kraftwerk Töging. Sie sollen über die Rechenreinigungsanlage aus dem Wasser geholt werden.
Auch ein Diebstahl beschäftigt das Unternehmen: Verbund-Mitarbeiter entdeckten gestern Morgen einen Kupferdiebstahl. Teile des Kupferdaches des Betriebsgebäudes der Innkraftwerke beim Heber Rausching am Innkanal bei Waldkraiburg wurden brachial demontiert und entwendet.