Schöfthal/Hörbering – Völlig unerwartet wurde Georg Huber aus Schöfthal im Alter von 61 Jahren aus dem Leben gerissen. Georg Huber wurde am 20. September 1956 in Mitterbruckloh geboren. Er wuchs auf dem elterlichen Hof mit seinen Brüdern Martin und Sebastian auf. Nach dem Besuch der Volksschule und der landwirtschaftlichen Berufsschule in Mühldorf arbeitete er tatkräftig in der elterlichen Landwirtschaft mit, bis er 1982 als Maurer bei der Firma Ehm in Neumarkt-St. Veit anfing. Bis zu seinem Tod war er im gleichen Betrieb beschäftigt, der 2000 durch die Firma Haberl in Massing übernommen wurde. 1983 baute er mit seiner Frau Rosmarie in Schöfthal ein Eigenheim. Im gleichen Jahr wurde Tochter Katharina geboren.
Nachdem er 1995 plötzlich die Mutter verlor und 2007 unerwartet der Vater verstarb, war es ein schwerer Schlag, als im Januar 2008 auch Bruder Sebastian plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Damals war es für ihn selbstverständlich, dass er auf dem elterlichen Hof mithalf, wo er gebraucht wurde. Vor allem auf die Mähdrescher des Bruders war er immer sehr stolz. Entspannung gönnte er sich beim Spaziergang durch den Wald, um den Waldbestand zu kontrollieren, er war leidenschaftlicher Waldarbeiter und Schwammerlsucher.
Der Kirchgang in Hörbering war ihm ein großes Anliegen, weil er dort das Elterngrab besuchte. Außerdem war er Mitglied bei der KSK Hörbering. Nun wurde er unter Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Friedhof Gangkofen/Heiligenstadt zur letzten Ruhe gebettet.re