Engelsberg – Die wenigen Wortmeldungen der Besucher bei der Bürgerversammlung ließen auf eine zufriedene Gemeinde schließen.
Ärger beim
Breitbandausbau
Alois Ober regte sich in Zusammenhang mit dem Breitbandausbau darüber auf, dass manche im Außenbereich vier Wochen und mehr keine Telefon-Festnetzleitung hatten. Dies sei kein Zustand, der hinnehmbar sei. Außerdem kritisierte er den schlechten Service der Telekom. Er wollte wissen, ob die Gemeinde in dieser Angelegenheit nichts unternehmen kann.
Bürgermeister Martin Lackner sagte, man sei dahinter, gab Ober recht, dass dies sehr ärgerlich sei. Alle, die immer noch kein Festnetz haben, sollten sich bei der Gemeinde melden, dann „unterstützen wir euch“.
Einige verkehrstechnische Probleme wurden ebenfalls angesprochen, um die sich die Gemeinde auch kümmern wird, versprach Lackner.
Gespräche zwischen
Gemeinde und Kirche
Den Kindergarten besuchen 78 Kinder, davon 20 in der Gruppe in der Grundschule, wie Bürgermeister Martin Lackner informierte. Der Kindergartenbesuch ist gebührenfrei. Hier meldete sich Pfarrer Hans Speckbacher zu Wort, Träger des Engelsberger Kindergartens St. Andreas ist die Kirche.
Der Geistliche berichtete, dass ein Anbau des Kindergartens dringend nötig sei, um die Gruppen wieder zusammenzuführen. Da das Genehmigungsverfahren seitens der Kirche sehr lange dauere, hatte man die Möglichkeit erwägt, dass die Gemeinde den Anbau bewältigen soll.
Dies wurde vom Ordinariat nicht bewilligt. Es werden aber Gespräche zwischen Kirche und Gemeinde geführt, man ist sich seitens der Kirche der Notsituation bewusst und sucht eine zufriedenstellende Lösung.
Alle Grundstücke
schon verkauft
Zum Thema Gemeinschaftsunterkunft/Flüchtlinge sagte Lackner, dass 98 Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft untergebracht sind, Hauptaufgabe sei die Integration und die Schaffung entsprechenden Wohnraumes für anerkannte Flüchtlinge. Viele Helferinnen und Helfer seien nötig, um die organisatorischen Arbeiten zu bewältigen und die Menschen zu unterstützen, dazu tragen in Engelsberg viele ehrenamtlich engagierte Leute bei.
Die Bautätigkeit im neuen Baugebiet schreitet zügig voran, alle Grundstücke sind schon verkauft. Im Jahr 2017 wurden 103750 Euro für Straßensanierung ausgegeben, zuzüglich des Projektes „Hofzufahrten“, da nach Abzug der Förderung etwa 320000 Euro an Kosten für die Gemeinde blieben. Derzeit laufen die Planungen für die Gemeindeverbindungsstraße Henhub-Schlegl, die Baukosten werden circa 150000 Euro für die Gemeinde betragen.
Ab Frühsommer
Glasfasernetz
„Das schnelle Internet“, der Breitbandausbau in der Gemeinde gehe zügig voran, wobei man schon einigen Ärger hatte. Voraussichtlich im Frühsommer kann das Glasfasernetz in Betrieb gehen. Bestenfalls Mitte 2018 kann der zweite Bauabschnitt beginnen, sagte Lackner.
Am Seniorenprojekt wurde ebenfalls intensiv weitergearbeitet im Arbeitskreis. Die Planungen laufen, es werden jedoch noch dringend Investoren für die Räumlichkeiten der Tagespflege gesucht.