Mühldorf – Am letzten Sonntag im Kirchenjahr, dem Christkönigsonntag, stand beim Kreisjugendgottesdienst das Evangelium vom Jüngsten Gericht im Fokus der Jugend. Die Menschen würden am Tag der Abrechnung in „Gute“ und „Böse“ aufgeteilt.
Schon beim Betreten der Kirche wurden die Mitfeiernden mit einer Selbsteinschätzung konfrontiert: Nehmen sie den Eingang für gute – oder für schlechte Menschen?
Andrea Hechfellner und Veronika Meyer von der Mettenheimer Landjugend diskutierten, ob Jesus das so radikal meint: „Niemand ist doch entweder ein Heiliger oder ein schlechter Mensch, jeder ist doch irgendwie dazwischen und hat gute und schlechte Seiten“, so Andrea.
Veronika deutete das Gericht so: „Jesus ist zwar ein Richter, aber einer, der die Menschen aufrichtet und nicht hinrichtet. Er hilft uns, unsere guten Seiten zu stärken.“ Offenbar berührte und ermutigte das Vorbereitungsteam die Jugend mit ihren Gedanken und der Gestaltung durch die stimmungsvolle Beleuchtung in der Kirche. Denn auf die Einladung von Jugendseelsorger Rupert Schönlinner, dass zu den Fürbitten jeder spontan sein Anliegen am Mikrofon laut aussprechen kann, kamen zahlreiche Firmlinge, Mitglieder der Landjugend und junge Erwachsene nach vorne.
Rupert Schönlinner bedankte sich beim engagierten Vorbereitungsteam der KLJB Pfarrverbandrunde und der hervorragend musizierenden Band „Nervensegen“ aus Erharting.
Er zeigte sich auch sehr erfreut, dass die große Mettenheimer Pfarrkirche voll besetzt war. re