Aus der Bürgerversammlung

Programm Hofzufahrten abgeschlossen

von Redaktion

Zur zweiten Bürgerversammlung in diesem Jahr lud die Gemeinde Ampfing nach Salmanskirchen. Bürgermeister Wimmer berichtete darüber, dass das Nebengebäude des Gemeindekindergartens abgerissen werden muss – die Bausubstanz ist einfach zu schlecht, um das Gebäude noch zu sanieren.

Salmanskirchen/Ampfing – Bürgermeister Ottmar Wimmer begann die Bürgerversammlung im Gasthaus Ritterstub’n mit den statistischen Zahlen. Die Einwohnerzahl ist gegenüber dem Vorjahr wieder in Gemeindebereich gewachsen. Derzeit sind 6791 Einwohner in Ampfing gemeldet. Davon 409 Bewohner in Salmanskirchen und 513 in Stefanskirchen.

Von einer Daueraufgabe sprach Bürgermeister Ottmar Wimmer beim Thema Klimaschutz. Die Gemeinde Ampfing beschäftige sich schon seit Jahren mit dem bewussten Umgang der Ressourcen. Zahlreiche Projekte seien erfolgreich umgesetzt worden. Im Zuge dieser Aktivitäten sei die Gemeinde Ampfing mit acht weiteren Kommunen einem kommunalen Energieeffizienznetzwerk beigetreten. Netzwerkträger sowie energietechnischer Berater ist das Institut für Systemische Energieberatung an der Hochschule Landshut.

Als Kommune muss man in mancher Hinsicht Vorreiter sein, so Wimmer. So war die Gemeinde Ampfing die erste Gemeinde im Landkreis, die ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept aufgestellt hat. Innerhalb dieses Programms wurden und werden zahlreiche Aktivitäten, wie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet auf LED, umgesetzt, die dem Klimaschutz dienen.

Zu den Investitionen für Salmanskirchen und Stefanskirchen berichtete Bürgermeister Wimmer, dass es ein neues Förderprogramm des Freistaates Bayern ermöglicht habe, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung, Ausbaumaßnahmen an Hofzufahrten durchzuführen: Vogging und Wendling (Salmanskirchen) sowie Oberaichet und Eigelsberg (Stefanskirchen) hätten davon profitiert. Die Bauarbeiten seien so gut wie abgeschlossen. Die Ausgaben für diese Infrastrukturprojekte werden voraussichtlich rund 990000 Euro erreichen. Knapp 400000 Euro steuert der Freistaat Bayern als Zuschuss dazu bei.

Breitbandausbau abgeschlossen

In den Ortsteilen Stefanskirchen und Salmanskirchen hat die Gemeinde Ampfing bereits vor einigen Jahren über das erste bayerische Breitband-Förderverfahren eine leistungsfähige Breitbandversorgung herstellen lassen. Während der Hauptort von der sogenannten Vectoring-Technik profitieren wird, um höhere Bandbreiten zu genießen, sei für die bisher unterversorgten Ortschaften die Glasfaserverlegung bis zu den Grundstücksgrenzen die optimale Lösung. Der Gemeinderat hat sich einstimmig für diesen flächendeckenden, leistungsfähigen Breitbandausbau entschieden. Auf diese Weise habe die Gemeinde Ampfing wie kaum eine andere den ländlichen Raum zukunftssicher gemacht. Die Bauarbeiten seien nun abgeschlossen. Die Telekom müsse jetzt nur noch die neuen Daten in ihr System integriere, dann können die entsprechenden Produkte bestellt werden. „Leider wurde uns von der Telekom noch kein konkretes Datum für die endgültige Fertigstellung genannt“, bedauerte Bürgermeister Wimmer. Sobald Klarheit besteht, würden die betroffenen Haushalte aber umgehend von der Gemeinde Ampfing informiert, versprach Wimmer. Speziell zu Stefanskirchen berichtete der Bürgermeister: Der gemeindliche Kindergarten in Stefanskirchen mit aktuell 30 Plätzen wurde in den letzten Jahren sukzessive baulich verbessert.

Nun ist ein bisher für Wohnungen verwendeter Teil des Gebäudes frei geworden. Eine Untersuchung hat aber ergeben, dass die ursprünglich angedachte Instandsetzung beziehungsweise Umnutzung zu weiteren Räumen für den Kindergarten unwirtschaftlich wäre. Dieser Gebäudetrakt wird deshalb abgebrochen.

Die frei werdende Fläche soll zunächst in das Spielgeländes des Kindergartens integriert werden. Aber auch eine Bebauung für weitere Kindergartenplätze sei nicht ausgeschlossen.

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