Oberbergkirchen – „Das Licht kommt in die Welt, setzt neue Hoffnung, das Licht, das die Liebe ist, will alle Welt erreichen“, so hieß es beim Seniorennachmittag in Oberbergkirchen im Kehrvers eines Liedes. Kirche und Gemeinde hatten zum geselligen Miteinander geladen. Musikalisch unterstützt wurden sie von Lena Schiller an der Harfe und der Familie Schuster, die nicht so bekannte, aber zarte und nachdenkliche Adventslieder darbot. Organisatorin Christine Gossert hatte mit den Helferinnen Anneliese Karl, Heike Gerstner und Gudrun Wittmann fleißige Bürger engagiert, die Getränke, Wollwürste und Semmeln und später verschiedene Torten und Kaffee ausgaben.
Für das seelische Wohl indes sorgte Pfarrvikar Michael Brüderl. Er lud in einer Andacht zum Mitbeten und Mitsingen ein. An das Evangelium von der Verkündigung Mariens schloss er die Überlegung an, „dass wir es Maria nachtun und Gott in unserem Alltag hören und aufnehmen sollten“.
Bürgermeister Michael Hausperger äußerte sich dankbar dafür, dass der Pfarrverband wieder einen Geistlichen sein Eigen nennen dürfe, wunderschön sei das, vor allem im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Anschließend informierte er umfassend über die Projekte der Gemeinde: die Erweiterung des Kindergartens, den Breitbandausbau, die Neugestaltung des Dorfplatzes („ohne bucklertes Pflaster“), außerdem die Einstellung eines weiteren Gemeindearbeiters waren die Themen.
Auch die Errichtung einer öffentlichen Bücherei in der ehemaligen Bäckerei – getreu dem Motto „der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, sprach er an.
Christine Gossert bat die Senioren, sich auch für die Bücherei zu interessieren, lud zum Stricktreff ein und machte auf die bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen aufmerksam.ai