Oberbergkirchen – Kriegl erinnerte an den Besuch auswärtiger Starkbierfeste, an die Faschingshochzeit in Irl und an den Besuch auswärtiger Christbaumversteigerungen. Beteiligt war die KSK am Maibaumaufstellen am Dorffest, außerdem hat sie einen Kriegerjahrtag abgehalten. Abordnungen nahmen an Kreis- und Vorstandssitzungen teil, man gratulierte Vereinsmitgliedern zu deren runden Geburtstagen und auch am KSK-Kreisausflug haben die Oberbergkirchener teilgenommen. Bei einem Treffen der Ortvereine wurde über die weitere Nutzung des Schützenheimes abgestimmt. Den derzeitigen Mitgliederstand gab Kriegl mit 109 an, darunter drei Veteranen, 77 Reservisten und 29 Freiwillige.
Aus dem Reservistenbericht von Johann Misthilger ging hervor, dass sich die KSK bei den Ortsmeisterschaften im Stockschießen und Kreispokalschießen in Flossing, Schafkopfturnier und am Stockschützenturnier in Schönberg beteiligt hatten und dabei beachtliche Ergebnisse erzielt hätten.
Der Kassenbestand hat sich laut Kassier Erich Marx leicht verringert, da die laufenden Einnahmen die üblichen Ausgaben nicht mehr abdecken. Das Minus sei deswegen zustande gekommen, weil laut Marx im vergangenen Jahr keine Christbaumversteigerung stattgefunden habe.
Zum Bedauern der Anwesenden teilte Kassier Erich Marx mit, dass er aus gesundheitlichen Gründen das Amt nicht mehr ausführen kann und die Kasse nur noch bis Jahresende verwalten werde (wir berichteten).
Es folgten Ehrungen für Mitglieder, die länger als 50 Jahre im Verein sind. Dabei erhielten Josef Ginnhuber (für 62 Jahre), Georg Wimmer, Johann Hausperger, Josef Kiermeier (alle für 54 Jahre) und Jost Karl (für , das goldene Ehrenkreuz überreicht von Kreisvorsitzenden Franz Meier und Bürgermeister Michael Hausperger.
Der Bürgermeister hob die gesellschaftliche Bedeutung der KSK für die Gemeinde hervor, lobte die rührige Vereinsarbeit und sprach allen Jubilaren seine Glückwünsche aus. Besonders würdigte der die Arbeit von Erich Marx, der Jahrzente lang die Vereinskasse verwaltet hat.
Kreisvorsitzender Franz Meier mahnte verstärkte Mitgliederwerbung an, es sollen Jugendliche bewegt werden, dem Verein beizutreten. Er erinnerte daran, dass die Kriegerkameradschaft nicht dafür gegründet worden sei, dass neue Krieger dazukommen, „sondern dass es keinen Krieg mehr gibt“.
In seiner Vorschau wies Kriegl auf die nächsten Vereinstermine hin und bat um rege Beteiligung. Die Christbaumversteigerung findet am 17. Dezember im Schützenheim statt. Nach einem Mittagessen zeigte Kriegl noch interessante Bilder vom Ausflug nach Verdun.