Mettenheim – Damit der Kindergarten-Erweiterungsbau im neuen Jahr planmäßig fortgesetzt werden kann, vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung Aufträge an verschiedene Gewerke, so an Firmen für Akustik- und Trockenbau, Estrich-, Naturstein- und Putzarbeiten.
Der Gemeinderat bestellte den geschäftsleitenden Beamten Robert Hirsch einstimmig zum IT-Sicherheitsbeauftragten. Damit kam die Behörde ihrer Verpflichtung zur Erhöhung der Sicherheit wie etwa vor häufigen Cyberangriffen nach, wie sie das E-Governmentgesetz vorschreibt. Danach entwickelte die Gemeinde ein eigenes Sicherheitskonzept, das konkrete organisatorische und technische Maßnahmen vorsieht und im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt wurde.
Beim Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ kritisierten mehrere Gemeinderäte die eingeschränkte Vergabe von gelben Säcken, die nur auf Antrag durch die Entsorgungsfirma eventuell gelockert wird. Bürgermeister Stefan Schalk erklärte die Maßnahme zwar mit der großen Zahl zweckentfremdet verwendeter Säcke, zeigte aber Verständnis für die Situation vor allem der Gewerbetreibenden, bei denen die Menge vorn und hinten nicht reiche. Er versprach, das Problem auf der Bürgermeisterversammlung anzusprechen.
Kritisiert wurde die Ausweisung von Mettenheimer Privatwald als „Bannwald“, was offenbar auf Beschlüsse der Verantwortlichen zur Durchsetzung des Regionalplanes vierer Landkreise zurückgeht.
Nächstes Thema: Die maroden Holzbänke am Friedhof und Kriegerdenkmal. So wurde vorgeschlagen, neue, ortseinheitliche Bänke vielleicht aus anderem Material anzuschaffen oder aber das Holz von den Bänken im Winter abzubauen.
Einen weiteren Kritikpunkt bildeten die völlig unterschiedlich gehenden Uhren in der Grundschule, wofür der Architekt laut Bürgermeister das unterschiedliche Alter der Zeitmesser verantwortlich machte. Bei den Lautsprechern sei es ähnlich, fügte das Gemeindeoberhaupt hinzu, und sah nur im Austausch der alten Exemplare gegen neue eine Lösung.
Nachgefragt wurde nach der Reparatur der Außentür zur Mehrzweckhalle, die in Kürze jedoch der Bauhofleiter vornehmen wird.
Das Gremium stimmte auch dem Abbruch eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes in Lochheim zu, wo ein Wohnhaus mit Doppelgarage errichtet werden soll.