Aus der Bürgerversammlung

Vom Breitbandausbau bis zum „Orts-Christbaum“

von Redaktion

Schnelles Internet wohl erst ab Juli 2019 – Breites Themenspektrum bei den Anfragen aus der Bevölkerung

Erharting – Ein breites Themenspektrum deckten die Anfragen aus der Bevölkerung anlässlich der Bürgerversammlung im Schützenstüberl in Erharting ab. Die Breitbandversorgung kam dabei ebenso zur Sprache wie das neue Baugebiet „Am Fischerweg“ sowie Vorschläge zur Ortsverschönerung.

Daniel Kroha fragte nach dem aktuellen Stand des Breitbandausbaus. „Die Fertigstellung des Netzausbaus durch die Deutsche Telekom wird sich wohl erheblich verzögern“, informierte Bürgermeister Georg Kobler. Nach derzeitigem Planungsstand ist die Inbetriebnahme des schnellen Internets in Erharting erst im Juli 2019 vorgesehen.

Inzwischen hat der Gemeinderat einer zweiten Ausbaustufe in Verbindung mit dem „Höfebonus“ zugestimmt. Mit der zusätzlichen Förderung will der Freistaat insbesondere Kommunen mit zahlreichen Streusiedlungen und Hoflagen beim flächendeckenden Breitbandausbau unterstützen.

Ob und in welchem Umfang erneut in den Breitbandausbau investiert wird, soll nun im Zuge eines Markterkundungsverfahrens abgeklärt werden. Erst im Oktober hatte Staatsminister Markus Söder den Förderbescheid in Höhe von 260000 Euro an den Erhartinger Rathauschef übergeben.

Immer wieder komme es auf der Zufahrt nach Hermansthal zu gefährlichen Verkehrssituationen zwischen Autofahrern und Radlern, beklagte Kerstin Eicher. Sie bat aus diesem Grund um ein zusätzliches Verkehrsschild, das die Vorfahrtsregel klarer definiert.

Kobler kündigte an, die Gegebenheiten zu prüfen, räumte dem Anliegen der Anwohnerin aber aufgrund des verhältnismäßig geringen Verkehrsaufkommens in diesem Bereich kaum Chancen auf Erfolg ein.

Resi Steffen sagte der Rathauschef zu, die hölzernen Begrüßungstafeln an den Ortseingängen genau unter die Lupe nehmen zu lassen. Die Erhartinger Bürgerin hatte den „wenig einladenden Zustand“ der „Willkommens“-Tafeln moniert.

Ob aufgrund des zunehmenden Straßenverkehrs durch das neue Baugebiet „Am Fischerweg“ eine Umgehungsstraße im Bereich des Dornbergwegs geplant sei, wollte Alois Gansmaier wissen. Eine Umgehung sei nicht vorgesehen, wohl aber der Ausbau des Dornbergwegs, erläuterte Georg Kobler. Damit soll ein reibungs- und gefahrenloser Begegnungsverkehr sichergestellt werden.

Auch die Eingabe Florian Schweigers beschäftigte sich mit dem neuen Baugebiet. Ihn interessierte, ob die Grundstücke „Am Fischerweg“ schon allesamt vergeben seien. „Diesbezüglich hat der Gemeinderat noch keine Entscheidung gefällt“, erwiderte der Bürgermeister. Allerdings sei beim Einheimischenmodell die Anwendung der mit der EU-Kommission ausgehandelten modifizierten Bewertungskriterien erforderlich.

Die Frage von Norbert Licht betraf den Hochwasserschutz an der Mühlenstraße. Dort habe sich bereits das zuständige Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet, entgegnete der Gemeindechef. Als „Verschönerungsvorschlag“ sah Martina Karl ihre Anregung, anstelle der vier kleineren Christbäume im Gemeindebereich einen großen in der Ortsmitte zu platzieren.

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