Von Polka bis Rock

von Redaktion

Am Ende des Herbstkonzertes der Trachtenblaskapelle Ramsau im vollen Bürgersaal forderte das Publikum unter großem Applaus zwei Zugaben, mit der Polka „Von Freund zu Freund“ und dem Konzertmarsch „Transalpinia“ wurde es verabschiedet.


Haag
– Die Ramsauer Jungbläser unter der Leitung von Hans Schöberl eröffneten den ersten Abend mit „Kleiner Festmarsch“ von Franz Watz. Mit der „Alpenländischen Polka“ von Ludwig Egger verabschiedeten sich die Jungmusiker, die größtenteils erst seit Kurzem in musikalischer Ausbildung sind, wieder von der Bühne.

Den zweiten Konzertabend eröffnete die Jugendkapelle Ramsau unter der Leitung von Josef Zeiler. Die Jugendkapelle Ramsau zeigte mit dem Marsch „Mars der Medici“ von dem niederländischen Komponist Johan Wichers und der schwungvollen Ouvertüre „Centuria“ von James Swearingen ihr Können. Dirigent Josef Zeiler erwähnte bei seiner Ansprache, dass bei den Konzerten insgesamt 125 aktive Musikanten mitwirken.

Mit dem bekannten Pop-Hit „Shut up and dance“ beendeten die Jugendlichen ihr Programm und übergaben die Bühne an die Erwachsenenkapelle.

Nach dem Triumph-Marsch „Einzug der Gladiatoren“ von Julius Fucik und der anspruchsvollen Ouvertüre „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé gab die Trachtenblaskapelle Ramsau unter der Leitung von Robert Liebel den englischen Militärmarsch „Pomp and Circumstance No. 1“ von Edward Elgar zum Besten.

Gewohnt charmant und unterhaltsam führte Ludwig Schwarzenbauer durch den Konzertabend. Bei seinen erheiternden Ansagen erwähnte er unter anderem den beachtlichen Frauenanteil der Trachtenblaskapelle Ramsau. Bei der Trachtenblaskapelle musizierten 65 Musiker bei diesem Konzert, wobei 29 Musiker und 36 Musikerinnen. Er wies auch darauf hin, dass das Geld der Sponsoren sinnvoll verwendet werde, so habe man Röhrenglocken erworben, die beim Konzert des Öfteren im Einsatz waren.

Mit der zeitgenössischen Ouvertüre „Ross Roy“ von Jacob de Haan eröffnete die Hauptkapelle den zweiten Teil des Konzertabends. Die Solistinnen Marina Lechner, Bettina Huber und Anna-Maria Schloifer brillierten in „Clarinet Candy“ von Leroy Anderson, einem Solostück für Klarinette. Im Programm folgte nun der Titel „How tot rain your Dragon“ von John Powell, der Filmmusik aus dem Kinderklassiker „Drachenzähmen leicht gemacht“.

Ein Höhepunkt des Abends war „Gabriellas Song“ von Stefan Nilsson aus dem für einen Oscar nominiertem Kinofilm „Wie im Himmel“. Regina Fischberger sang dieses Lied auf schwedisch und erntete damit viel Applaus.

Im letzten Programmpunkt ertönte von der Trachtenblaskapelle Ramsau das rockige „Queen – Greatest Hits“ von P. Kleine Schaars, Dirigent Robert Liebel lud dazu das Publikum zum Mitmusizieren ein. re

Artikel 1 von 11