Nachruf

von Redaktion

Schönberg – Mit dem Tod von Karolina Denk ist ein langer und schmerzvoller Leidensweg nach mehreren Schlaganfällen zu Ende gegangen. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie gut versorgt im Pflegeheim Stift St. Veit.

Dekan Franz Eisenmann, der den Trauergottesdienst zelebrierte, sprach von einer christlich geprägten Frau.

Begleitet von vielen Trauergästen fand sie nun ihre letzte Ruhestätte an der Seite ihres Ehemannes Josef.

Sein plötzlicher Tod hatte 2010 eine große Lücke im Leben von Karolina Denk hinterlassen. Ihr Gatte Sepp war ihr immer eine große Stütze, da sie zu der Zeit bereits schwer erkrankt war.

Als Karolina Rauscheder wurde Karolina Denk am 31. Juli 1941 in Fuchshub als drittes von vier Mädchen geboren. Eine der Schwestern verstarb bereits im Kindesalter.

In Aspertsham ging sie zur Schule, anschließend besuchte sie die Winterschule.

Im Oktober 1963 heiratete die junge „Fuchshuber Lina“, wie sie genannt wurde, den Bauernsohn Josef Denk aus Unterweinbach.

Mit den vier Kindern Karola, Irmi, Regina und Sepp war die glückliche Ehe gesegnet. Heute trauern mit den Familien der Kinder auch acht Enkel um die geliebte Oma.

Dem Schützenverein „Johannesschützen Aspertsham“ war Lina Denk mit ihrem Gatten Sepp stets eng verbunden.

Beim Gründungsfest mit Fahnenweihe 1980 heftete sie als Trauermutter ein Fahnenband an die neue Fahne.

Karolina Denk war aber auch eine Bäuerin mit Leib und Seele. 15 Jahre lang trug sie als Ortsbäuerin von Aspertsham die Anliegen ihres Berufsstandes in die Öffentlichkeit.ann

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