Feuerwehr

Einsätze bei Großbränden

von Redaktion

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr zeigte wieder die vielen ehrenamtlichen Stunden der aktiven Wehr auf. Besonders zwei Großbrände mit darauffolgenden Brandwachen forderten die Feuerwehrmänner.

Oberneukirchen – Kommandant Thomas Rauscher berichtete von insgesamt 471 Einsatzstunden, zu denen auch Verkehrsüberwachungen, Straßenabsicherungen und das Ausrücken bei Unwetterschäden gehörten. Auch viele Funkübungen, monatliche Übungen und Lehrgänge standen auf dem Jahresprogramm. Vorstand Georg Donislreiter erinnerte an die besuchten Feste und Feiern in den Nachbargemeinden, an das eigene Gartenfest und an das Gründungsfest der Feuerwehr Neumarkt-St. Veit.

Der Verein zählt zurzeit 315 Mitglieder, darunter 92 Aktive. Besonders stolz erwähnte er die 36 Jugendlichen, die zu aktiven Feuerwehrmänner heranwachsen.

Jugendwart Stefan Hahn blickte auf ein aktives Jahr zurück. Insgesamt wurden 75 Übungen für Wettbewerbe abgehalten, die Wallfahrt nach Altötting stand wieder auf dem Programm. Bei Kreis-, Bezirks- und Landesentscheiden wurden jeweils die dritten und vierten Plätze errungen. Höhepunkt war die Teilnahme an der Feuerwehrolympiade mit dem 16. Platz. Sechs Jugendfeuerwehren feierten Geburtstag und Oberneukirchen war dabei, genauso wie bei der Bayerischen Jugendleistungsspange und beim Bayerischen Wissenstest. Zwei Trainingswettkämpfe wurden in Österreich ausgetragen.

Die Mitglieder stimmten der Ehrenamtspauschale für die Vorstände und den Kassier einstimmig zu. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Josef Huber, für 25 Jahre Michael Bernhart, Helmut Langreiter, Johann Sedlmaier, Markus Lippacher, Christian Mayerhofer und Johann Wastlhuber geehrt. Ein besonderes Dankeschön gab es für Anton Wolf, der nach rund 40 Jahren als Jugendbetreuer und Jugendwettkampfleiter in den verdienten Feuerwehr-Ruhestand ging. Landrat Georg Huber dankte Anton Wolf, denn seine Arbeit sei mit Geld nicht zu bezahlen.

Bürgermeisterin Anna Meier wünschte der Feuerwehr ein gutes neues Jahr mit wenig Einsätzen. Kreisbrandrat Harald Lechertshuber sprach im Besonderen die Ausstattung der Feuerwehren an, denn diese muss mit der Zeit mitwachsen.

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