Dorfplatzeinweihung mit Christkindlmarkt

Neuer Dorfplatz eingeweiht

von Redaktion

Vor drei Jahren starteten die Planungen, jetzt ist er fertig: Der neue Dorfplatz schafft in Oberneukirchen eine neue Mitte, die ein Treffpunkt für Alt und Jung ist.

Kurze Rast am Dorfplatz für drei „Gemeindechefs“: Jakob Bichlmaier (von links), Anna Meier und Lorenz Kronberger. Fotos fim

Oberneukirchen – „Do bin i gern dahoam“ meinte überzeugend Bürgermeisterin Anna Meier in ihrer Rede bei der offiziellen Einweihung des neuen Dorfplatzes.

Schon Staatssekretär Marcel Huber sprach begeistert in seinen Grußworten vom Projekt Dorfplatzerneuerung in Oberneukirchen. Das Dorf sei ein gutes Beispiel, wie Gemeinden im Landkreis agieren und Neuerungen in Angriff nehmen, die vom Freistaat bezuschusst werden. Der Freistaat sei behilflich, dass gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land gewährleistet seien, denn es gebe Regionen, die entvölkert werden, sagte Huber.

Die durch Pfarrer Armin Thaller durchgeführte kirchliche Segnung umrahmte der Oberneukirchener Männerviergesang. „Das Alte loslassen, um Neues zu beginnen, ist ein wichtiger Schritt“, sagte Pfarrer Thaller.

Austausch für

Jung und Alt

Bürgermeisterin Anna Meier berichtete humorvoll über drei Jahre Planung und Baumaßnahme. Der Baubeginn in der Karwoche war zugleich auch eine kleine Leidenswoche, aber bis zur Auferstehung hätten sich die Wogen geglättet, sagte Meier. In all der Zeit stand ihr ein Gremium zur Seite, um allen gerecht zu werden. „Der Dorfplatz ist schöner und attraktiver geworden“, sagte Meier.

Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch stellte die Frage „was ist notwendig, dass Leute auf dem Land gerne leben“ und Landrat Georg Huber war überzeugt, dass mit dem wunderschönen Dorfplatz der Gemeinde der Stempel aufgedrückt wurde. „Der Platz wird allen dienen und soll ein Austausch für Jung und Alt werden“, sagte Huber.

Nach dem offiziellen Teil der Einweihung eröffneten die Böllerschützen den Christkindlmarkt auf dem Dorfplatz mit kräftigen Saluten. Auch einige Graupelschauer konnten die vielen Gäste nicht abhalten, eine Runde über den Christkindlmarkt zu drehen.

Lockeres

Erscheinungsbild

Anfang April begannen die Arbeiten am Dorfplatz. 560000 Euro sind die geschätzten Baukosten für diese Maßnahme. Dazu gibt es 60 Prozent Förderung vom ELER-Programm. Der Dorfplatz bietet nach der Sanierung mehr als nur Parkplätze: Brunnen, Fahrradständer und eine Ladestation für E-Bikes sind vorgesehen, genauso wie eine Verankerung für einen Maibaum. Wasserleitungen dienen dazu, dass der Platz auch als Festplatz nutzbar wird – so wie es bei der Eröffnung mit dem Christkindlmarkt auch schon der Fall war.

Sitzgelegenheiten mit einer Überdachung bieten sich als Treffpunkt an. Bäume, Pflanztröge und Rasenflächen lockern das Erscheinungsbild des Dorfplatzes auf. Zudem ist der Platz behindertengerecht geplant. Künftig führt dann nur noch eine Straße über den Platz, ein Gewinn in puncto Verkehrsberuhigung.

Baumaßnahme und Kosten

Die Planung startete vor drei Jahren, Start der Baumaßnahme war im Frühjahr 2017. Der Kostenvoranschlag liegt bei 590000 Euro, es gibt einen Zuschuss durch den Freistaat in Höhe von 60 Prozent. fim

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