Niederbergkirchen – In seiner Rückschau erinnerte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ignaz Bürger zunächst über die Veranstaltungen in der Pfarrei. Fastenessen, Bittgänge nach Gumattenkirchen, Kirchisen, Neumarkt-St. Veit und Altötting sowie das Mitarbeiterfest an Fronleichnam standen im Kalender. Die Pfarrverbandswallfahrt führte nach Oberhofen, das Skapulierfest fand in Gumattenkirchen statt, im Ort selbst beging man das Pfarrfest zum Erntedank. Natürlich durfte auch eine Rückschau auf den Adventsmarkt nicht fehlen, der 2016 einen Erlös von über 12000 Euro einbrachte.
Adventsmarkt brachte 12000 Euro ein
In der Vorausschau auf 2018 ging er neben den alljährlichen Terminen besonders auf die Pfarrgemeinderatswahlen am 25. Februar, die Firmung am 21. Juni und die Wahl zur Kirchenverwaltung am 2. November ein.
Dank sprach Bürger neben den vielen Ehrenamtlichen auch den Betreuerinnen bei den Seniorennachmittagen ebenso aus wie dem Besuchsdienstkreis, der nicht nur Glückwünsche der Pfarrei zu runden Geburtstagen oder Ehejubiläen überbringt, sondern auch Kranke besucht und Krankenkommunion nach Hause bringt. Neben Pfarrgemeinderat oder den Hauptamtlichen hätten sie alle sich um ein reges Pfarrleben verdient gemacht.
Kirchenpfleger Johann Dirnberger junior (Wotzing) teilte mit, dass sich die Kosten für den Aufzug im Pfarrheim auf rund 114000 Euro belaufen würden – weitaus mehr als ursprünglich geplant. Rund 55000 Euro davon habe die Pfarrei aus Rücklagen und Spenden selbst erbringen müssen. Er dankte der Familie Kröll aus Aiching für die Spende des neuen Kreuzes im neuen Friedhof. Für die nächsten Jahre steht eine Turmsanierung bevor.
Für die Filialkirchengemeinde Gumattenkirchen teilte Kirchenpfleger Christian Schneider mit, dass eine neue Funkliedtafel angeschafft wurde. Durch das Hagelereignis im August seien 60 kleine Scheiben zertrümmert worden. Außerdem teilte er mit, dass die hintere Seite der Friedhofsmauer zur Sanierung anstehe.
Solarexperte
Franz Alt kommt
Pfarrsekretär Otto Wagner bezifferte die Katholikenzahl auf derzeit 1233, was einen Rückgang um 18 Personen in den letzten drei Jahren bedeute, verursacht vor allem durch 15 Kirchenaustritte in diesem Zeitraum. Erfreulich aber sei, dass neben neun Taufen im abgelaufenen Jahr auch neun Trauungen stattgefunden hätten. 25 Firmlinge werden am 21. Juni ihr Sakrament empfangen.
Sehr erfreut zeigte sich Wagner über die Spendenbereitschaft der Pfarreiangehörigen, konnte doch alles in allem eine Summe von 52740 Euro erzielt werden, beinahe ein Viertel davon durch den Adventsmarkt. Sowohl Pater Georg in Rumänien als auch das Projekt Vatsalya in Indien konnte mit je über 6000 Euro unterstützt werden.
Die Sternsinger erbrachten stolze 4040 Euro als Erlös und durch Hand- und Spanndienste wurden mehr als 3000 Euro erwirtschaftet.
Durch verschiedene Aktionen im Lauf des Jahres will auf Anregung des Pfarrgemeinderats die Pfarrei zur Bewahrung der Schöpfung beitragen. So wird unter anderem die Landjugend eine Müllsammelaktion durchführen und die Aktion Rumpelkammer näher erläutern.
Der Kindergarten will einen Kreisel im neuen Baugebiet Am Kirchweg bepflanzen, in einem Abendgespräch wird im April nachhaltige Energie ein Thema sein. Und der Solarexperte Franz Alt wird zu einem Vortrag kommen.
Als Anregungen wurden von Zuhörern vorgebracht, besonders bei Wortgottesdiensten auf bessere Lautstärke durch die Wortgottesdienstleiter zu achten und den Umgriff des Wassergrants an der Nordseite zu pflaster, dort soll auch eine Halterung für Gießkannen angebracht werden, so der Wunsch der Versammlungsteilnehmer.