Heimatbund-Vortrag über das Dreikönigssingen in Töging
Was fehlt, ist ein Kamel
Einen Namen hatte sich Carl Georg von Reichenbach vor allem durch seine unverwechselbaren Gebrauchs- und Ziergläser gemacht. Eines davon hat Heimatbund-Vorsitzender Josef Steinbichler (rechts) kürzlich auf der Internetplattform Ebay erworben. Zusammen mit Rudolf Neumaier präsentierte er den Pokal am Mittwochabend den rund 120 Besuchern im Carl-Orff-Saal. Foto ha
„O Glaubensstern, die Welt ist blind, o führ auch uns zum Jesukind“: Seit 90 Jahren wird mit diesem Lied die Botschaft der Heiligen Drei Könige in den Straßen Tögings verkündet. Bevor die Dreikönigssänger in knapp drei Wochen wieder durch die Stadt ziehen, erzählten Josef Steinbichler und Rudolf Neumaier, was den Brauch so besonders macht.
Töging – Da ist die Geschichte mit dem Kamel, die eigentlich gar keine Geschichte ist. Seit Jahrzehnten erzählt man sich in Töging, dass die Dreikönigssänger einst mit einem Kamel durch die Straßen gezogen sind. Ausgeliehen von einem Zirkus, der gerade in der Stadt seine Zelte aufgeschlagen hatte. A