Buchbach – Zügig wurde die letzte Sitzung des Marktgemeinderates in diesem Jahr abgearbeitet. So wurden unter anderem Bauanträge besprochen.
In Eiching kann ein Betriebsleiterwohnhaus mit landwirtschaftlichem Nebengebäude, einer Doppelgarage und einem Reitplatz entstehen. Der Marktgemeinderat hat den Vorbescheid bereits im September 2016 positiv beurteilt; allerdings unter der Voraussetzung, dass das Bauvorhaben landwirtschaftlich privilegiert sei, erläuterte Bürgermeister Thomas Einwang noch einmal kurz. Im März hat dann das Landratsamt grünes Licht gegeben, legte aber auch fest, dass das neue Wohnhaus das Betriebsleiterwohnhaus und das alte, denkmalgeschützte Wohnhaus für die Altenteiler sein müsse.
Dem sprach nichts entgegen und so hatte der Marktgemeinderat auch keine Einwände, als er jetzt den Bauantrag auf den Tisch bekam.
Ebenfalls kein Problem gab es mit dem Antrag, in Ranoldsberg einen rund 30 Meter langen Carport bauen zu wollen, auch wenn laut Bebauungsplan Ranoldsberg Nordost hier ebenerdige Stellplätze bereits ausgewiesen seien, wie Bürgermeister Einwang ausführte. Er konnte sich den Kommentar nicht verkneifen, dass man beim Christkindlmarkt ja bereits Teile des Carports sehen konnte. Mit einem Grinsen meinte Markus Sengmüller: „Es ist immer gut, wenn man schon was zu begutachten hat.“
Bereits vor einigen Jahren ist in der Wimbauerstraße ein Gartengeräte- und Holzschuppen ohne Genehmigung gebaut worden. Ein Nachbarschaftsstreit, vermutete Einwang, habe jetzt dazu geführt, dass der Schuppen nachträglich genehmigt werden soll, der den Vorgaben des Bebauungsplanes nicht entspricht. Da der Nachbar – für die Marktgemeinderäte überraschend – den Bauantrag unterschrieben hatte, stimmten sie ebenfalls zu.hsc