Mühldorf – Von den privaten Investoren wurde der Neubau von vier Wohnungen und zwei Tiefgaragen innerhalb des Gevierts Uhland-, Beethoven- und Münchener Straße beantragt. Auf dem betreffenden Flächen befinden sich momentan drei Altwohnanlagen.
Auf den betreffenden Flächen sollen Sozialwohnungen entstehen. Bürgermeisterin Marianne Zollner begrüßte diese Bauvoranfrage. „Ich freue mich sehr, dass in diesem Bereich wieder Sozialwohnungen entstehen. Gerade diese Wohnungen werden in der Stadt Mühldorf dringend benötigt. Mit dem Bau von zwei Tiefgaragen werden in diesem Bereich auch die Parkplatzprobleme gelöst“, stellte Bürgermeisterin Marianne Zollner heraus.
Teile der noch bestehenden Anlage sind von den bisherigen Mietern schon geräumt. Die Stadt sicherte den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ihre Unterstützung bei der Suche nach einer Übergangswohnung zu.
Den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit neun Wohneinheiten und Tiefgarage „Am Burgfried“ stimmte der Bauausschuss der Stadt einstimmig zu.
Zurückgestellt hat der Bau- und Umweltausschuss den Antrag auf den Flächennummern 393, 395 und 418 auf der Gemarkung Mößling ein „Sondergebiet Freiflächenfotovoltaik“ auszuweisen. Die Antragsteller verwiesen darauf, dass es sich bei dieser Fläche um eine Konversionsfläche im Sinne des erneuerbaren Energie Gesetzes (EEG) handelt, auf der eine Freiflächen-Fotovoltaikanlage den Vorgaben der Bundesregierung entspricht. Durch den Betrieb der Fotovoltaik-Anlage, so die Antragsteller, würde Strom erzeugt, der den Verbrauch von rund 250 Haushalten entspricht.
„Die Anlage ist mir zu nahe am Ortsrand der Stadt. Wir würden uns bei der künftigen Entwicklung der Stadt einengen. Das sollten wir nochmals überdenken“, erklärte Stadtrat Franz Essl. Auch Stadtrat Rupert Rigam hatte Bedenken: „Für mich sind die Freiflächenanlagen schon mit einem Bauchgrummeln verbunden. Auf den Dächern halte ich das für sinnvoll. Wir schränken uns in unserer Entwicklung ein, wenn wir diese Anlage an dem Standort zulassen.“
Bürgermeisterin Zollner schlug vor, dass das Bauamt nochmals mit den Antragstellern sprechen sollte. „Eine befristete Lösung ist nicht möglich“, stellte Zollner heraus. Über diesen Antrag wird wieder in der nächsten Sitzung entschieden.