Aktuelles Interview

1008 Schulanfänger im Landkreis

von Redaktion

Am Dienstag, 11. September, starten die Grund- und Mittelschulen im Landkreis Mühldorf in das neue Schuljahr. Für 1008 Schulanfänger beginnt damit die Schullaufbahn. Wir sprachen über die Situation an Grund- und Mittelschulen mit Schulamtsdirektor Hans Wax und Schulrätin Gabriele Rottmüller.

Wie viele Schulanfänger gibt es in diesem Jahr? Wie haben sich die Schülerzahlen in den Grund- und Mittelschulen im Landkreis entwickelt?

Mit Freude können wir in diesem Schuljahr 1008 Schulanfänger begrüßen, dies ist ein Anstieg um zwölf Schüler. Wir wünschen ihnen allen eine erfolgreiche Schullaufbahn. Die Zahl der Grundschüler steigt um 87 auf 4046 und die der Mittelschüler um 30 auf 2194. Die Schülerzahlen steigen sowohl in der Grundschule als auch in der Mittelschule leicht an. Dies zeigt deutlich die Akzeptanz der neuen Mittelschule bei Eltern und Schülern.

Wie entwickeln sich die Klassenzahl und die Klassenstärken?

In den Grundschulen haben wir sechs Klassen mehr. Damit bilden wir 192 Klassen. In den Mittelschulen steigt die Klassenzahl um fünf Klassen auf 123. Die durchschnittliche Schülerzahl in den Grundschulklassen beträgt 21,1 Schüler. In den Mittelschulen sind es durchschnittlich 17,8 Schüler pro Klasse.

Wie geht die Entwicklung der Ganztagsklassen weiter?

Wir können in den Grundschulen 14 jahrgangskombinierte Klassen anbieten. In den Mittelschulen bilden wir 27 M-Klassen und zwei Praxisklassen. In den Grundschulen gibt es fünf gebundene Ganztagsklassen und an den Mittelschulen 30.

Wie würden Sie die Unterrichtssituation im Landkreis bezeichnen?

Mit Freude können wir mitteilen, dass zum Stand des heutigen Tages die Unterrichtssituation im Landkreis als gut bezeichnet werden kann. Wir können nicht nur den Pflichtunterricht umfänglich abdecken, sondern haben die Möglichkeit, an den meisten Schulen auch noch Differenzierungsmaßnahmen laufen zu lassen und besonderen Unterricht anzubieten. Auch die Bildung der mobilen Reserve konnte weit über die eigentliche Grenze hinaus erfolgen. Allen Kolleginnen und Kollegen hier ein Dankeschön für die Übernahme dieser Aufgabe. Die Schüler werden von rund 600 Lehrkräften im Landkreis Mühldorf unterrichtet.

Wie sieht es mit dem Ausländerunterricht im Landkreis aus?

Im Bereich des Ausländerunterrichts stehen 225 Stunden zur individuellen Förderung zur Verfügung. Zusätzlich gibt es im Landkreis insgesamt fünf Deutschlernklassen in der Mittelschule. Mit diesen Unterrichtsangeboten können wir unseren Asylbewerbern und EU-Migranten eine qualitativ hochwertige Sprachförderung zukommen lassen.

Gibt es Probleme mit den Schulstandorten?

Im Landkreis Mühldorf ist derzeit kein einziger Schulstandort in seinem Bestand gefährdet.

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