Kinderbetreuung wichtig für Gemeinde

von Redaktion

Bürgerversammlung Obertaufkirchen Wortmeldungen zu Geh- und Radwegen

Obertaufkirchen – Von der Infrastruktur über die Digitalisierung bis hin zur Erweiterung und Neuausweisung von Bau- und Gewerbegebieten reichte die Übersicht, die Bürgermeister Franz Ehgartner bei der Bürgerversammlung im gut gefüllten Gasthaus Pointvogl-Jodl gab.

Der Bau einer Kinderkrippe sei unausweichlich, so Bürgermeister Franz Ehgartner bei der Bürgerversammlung der Gemeinde Obertaufkirchen. Die Bedeutung der Kinderbetreuung wachse von Jahr zu Jahr, so das Gemeindeoberhaupt. Der Gemeinderat habe daher den Neubau einer zweigruppigen Kinderkrippe auf dem freien Grundstück neben der jetzigen Kinderkrippe beschlossen.

Bürgermeister Ehgartner gab einen Überblick über die Tätigkeiten der Gemeinde. Das Gewerbegebiet Straß III sei erweitert worden und biete die Möglichkeit, einen Gewerbebetrieb neu anzusiedeln. Im Rahmen der Baugebietserschließung an der St.-Korbinian-Straße sei ein Regenrückhaltebecken am Ornaubach errichtet worden. Ebenso sei ein Rückhaltebecken oberhalb von Rampoldsheim gebaut worden. Der Ort wurde in den vergangenen Jahren mehrmals überflutet.

Die Grundschule wurde mit digitalen Medien ausgestattet. Dabei fielen Kosten von 43000 Euro an. Es gab Zuschüsse von 24000 Euro. Im Zuge der Digitalisierung wurde das Rathaus-Service-Portal eingeführt. Behördengänge könnten nun über das Internet erledigt werden, so der Bürgermeister.

Der Ausbau der Breitbandversorgung im Gemeindegebiet schreite weiter voran. In den nächsten drei Jahren würde die Telekom weitere 182 Anwesen an das Glasfasernetz anbinden. Eine neue Fußwegverbindung sei vom Taufkirchner Feld zur Kinderwelt St. Martin geschaffen worden. In den damit verbundenen Landschaftsbauarbeiten der Firma Thalmeier sei eine Blühwiese als Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt vorgesehen, so Ehgartner. In der Diskussion gab es zwei Wortmeldungen: Als frischgebackener Opa meldete sich Alois Eder zu Wort. Er appellierte an die Autofahrer, nicht immer auf den Gehsteigen zu parken. Andreas Kronberger machte, wie im vergangenen Jahr, den Vorschlag, ein Fahrradweg von Oberornau bis Steinkirchen solle bis Schwindegg durchgebaut werden. Bürgermeister Ehgartner antwortete, es sei besser, ein Teilprojekt zu verwirklichen, wenn das Projekt als Ganzes nicht durchzuführen sei.

Artikel 1 von 11