Auftakt zur 636. Tüßlinger Dult

von Redaktion

„O’zapft is“ – wenn alles so bleibt, und Gräfin Stephanie Bruges von Pfuel im nächsten Jahr nicht mehr kandidiert, dann war es das letzte Mal, dass sie in ihrer Funktion als Bürgermeisterin das erste Fass der Tüßlinger Dult anzapfte. Eigentlich schade, denn ähnlich wie bei der Bierprobe, hatte sie auch das deutlich komplexere Zapfzeug für das Holzfass bestens im Griff und benötigte lediglich zwei Schläge, bis der Hahn im Spundloch saß. Und das ohne nennenswerte Spritzer. Damit war die 636. Tüßlinger Dult eröffnet und die Plätze im gut beschatteten Biergarten vor dem Stadl waren schnell besetzt. Mit der Bürgermeisterin stießen Altlandrat Seban Dönhuber, stellvertretender Landrat Stefan Jetz, Braumeister Alfred Stadler, Bräu Eugen Münch und Johannes Heimeldinger auf eine schöne und friedliche Dult an. Vorher gab es am Tüßlinger Marktplatz ein Standkonzert mit den Rupertibläsern, die, nach dem „Anschießen“ der Dult durch die Sportschützen, auch den Festzug zum Dultplatz anführten. Mit dabei war auch das Gespann der Brauerei Bräu im Moos mit dem großen Holzfass und die neuen Festwirte Franziska Bremen und Willi Weber mit ihren Bedienungen und Schankkellnern. Nach dem Festabend startete der Sonntag bereits frühmorgens mit dem Dultflohmarkt. Ab 9.30 Uhr hieß es im Bierstadl beim Schafkopfturnier: „Solo, Wenz und auf die Blaue“, während die Oldtimer auf der Burgkirchner Straße zum Oldtimertreffen Aufstellung nahmen. Fotos wagner

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