Ampfing – 40 Jahre ist es nun schon her, das „Fußballwunder von Ampfing“, als die Schweppermänner 1979 mit einem 3:2-Sieg über den FC Gundelfingen den Meistertitel in der Landesliga Süd feierten und in die damals drittklassige Bayernliga aufstiegen. Anlässlich dieses Jubiläums trafen sich viele der Beteiligten nach einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Spieler und Funktionäre zu einer Wiedersehensfeier im Gasthaus „Hinterecker.“
Acht Jugendspieler
damals dabei
Bis spät in die Nacht wurde in geselliger Runde gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht. Nicht weniger als acht ehemalige Ampfinger Jugendspieler gehörten der Aufstiegsmannschaft um Spielertrainer Andi Singer, Legende Hans Baschnagel, der mit 40 Jahren sein letztes Bayernligaspiel bestritt, und Torjäger Franz Schick an – schier undenkbar im heutigen Fußballgeschehen. Zehn Spielzeiten mischten die Ampfinger danach in der dritthöchsten Spielklasse mit, legendär war das erste Spiel gegen den TSV 1860 München, das die Gastgeber im November 1982 vor über 10000 Zuschauern im Isenstadion mit 4:2 für sich entscheiden konnten. Über 2000 Fans im Schnitt besuchten nach dem Durchmarsch von der Landes- in die Bayernliga Spiele wie gegen die Löwen, Bayern Hof, Schweinfurt, Wacker München, Jahn Regensburg, FC Augsburg, SpVgg Bayreuth oder die SpVgg Unterhaching. Vorbereitungsspiele fanden unter anderem gegen den FC Bayern mit Spielern wie Gerd Müller, Sepp Meier, Paul Breitner und Kalle Rummenigge statt. Auch Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Banik Ostrau, Austria Wien und Hapoel Ramat Gan Tel Aviv waren Gäste im Isenstadion.
Trainingslager
in Israel
Zusammengeschweißt haben die Mannschaft neben den Erfolgen auch ein Trainingslager in Israel und verschiedene Ausflüge mit den Spielerfrauen, organisiert vom Spielertrainer Singer. Treibende Kräfte waren allen voran Präsident Thomas Gruber, Abteilungsleiter Konrad Igel und Technischer Leiter Franz Hinterecker, Franz Zimmermann, aber auch Josef Engelhardt und Johann Bornschlegel, die damals die hervorragende Jugendarbeit verantworteten.