Heldenstein – Mit viel jugendlichem Elan wappnet sich die CSU für die Kommunalwahl 2020. Die meisten Kandidaten sind jung, dynamisch und voller Motivation, in ihrer Heimat etwas zu bewegen. Bei ihrer Aufstellungsversammlung stellte die Partei ihre Liste für den Gemeinderat vor.
Ortsvorsitzender Bernhard Aigner war stolz, dass die CSU als stärkste Partei 28 Kandidaten auf ihrer Liste hat. 60 Wahlberechtigte nahmen an der Aufstellungsversammlung im „Alten Wirt“ teil. Bürgermeisterkandidatin Antonia Hansmeier wurde per Abstimmung auf Listenplatz eins gesetzt. Sie wurde mit 57 Stimmen gewählt. Die weiteren 27 Kandidaten stellten sich vor, bevor die Reihenfolge durch die Stimmenzahl ermittelt wurde.
Bezahlbaren Wohnraum schaffen
Hansmeier überzeugte mit ihren Plänen, die sie in der Gemeinde umsetzen würde. „Bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen und die Infrastruktur ausgebaut werden. Wichtig ist es, Gewerbegebiete anzusiedeln, um dadurch eine nachhaltige Finanzpolitik zu schaffen. Unser Badeweiher soll erhalten bleiben und ganz wichtig ist natürlich, dass das Ehrenamt unterstützt wird. Wir müssen unsere Chancen erkennen und das Potenzial nutzen.“ Sie ist davon überzeugt, dass innerhalb der Gemeinde sehr viel bewegt werden kann.
Doch auch die anderen Kandidaten hatten klare Ansichten, was sie von einer gut funktionierenden Gemeinde erwarten. Viele waren der Meinung, dass das Ehrenamt und die Vereine besser unterstützt werden müssen. Familien und Senioren sollen mehr Hilfe erhalten. Nachhaltigkeit und Qualität sind von großer Wichtigkeit. Vor allem sollten Entscheidungen getroffen werden, die man später nicht bereut.
Bei der Stimmenauszählung gab es sechs Stichwahlen, die eine neue Abstimmung forderten. In zwei Fällen musste das Los entscheiden, da es bei jeweils drei Kandidaten die gleiche Stimmenzahl gab. Neben dem Ortsvorsitzenden Aigner und anderen Altbewährten, wie die bisherigen Gemeinderäte Bernhard Hammerl, Florian Hartmetz, Thomas Axenbeck und Rupert Müller finden sich auch einige junge Kandidaten auf der Liste.
Beim Wahlergebnis lag die Frauenquote leider weit hinten. Die erste weibliche Kandidatin schaffte es bei der Wahl auf Platz 14, Marietta Grillinger. Drei der aktuellen Gemeinderäte schafften es unter die ersten zehn Plätze. Rupert Müller wurde mit 55 Stimmen auf den zweiten Platz gewählt, dicht gefolgt von Bernhard Aigner auf dem dritten.
Sechs Neue unter
den ersten zehn
Florian Hartmetz belegte Platz fünf und Bernhard Hammerl Platz acht. Thomas Axenbeck schaffte es wegen einer fehlenden Stimme nicht unter die ersten zehn. Die aktuellen Gemeinderäte würden ihren Platz im Gemeinderat gerne auch in Zukunft behalten mit einer Ausnahme – Heidi Luft.
Die Kulturreferentin ließ sich nicht mehr auf die Liste setzen. Unter die ersten zehn schafften es sechs neue Gesichter, die einen Platz im Gemeinderat anvisieren. Auf Platz vier folgte Hilmar Holzner, Platz sechs Rupert Höpfinger, Platz sieben Peter Maier, Platz neun Josef Lurz und Platz zehn Alois Stöckl.